Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
26.02.2015

2014 gab es deutlich weniger Privatinsolvenzen als im Vorjahr

Die Wirtschaftsauskunftei Brügel hat vor kurzem ihr „Schuldenbarometer 2014“ vorgestellt. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland im letzten Jahr stark gefallen ist. Das gilt allerdings nicht für alle Regionen und auch nicht für alle sozialen Schichten. Die Daten benötigen viel mehr eine genauere Analyse, denn auch weiterhin setzen viele Menschen auf ein Onlinekonto ohne Schufa, um der Überschuldung zu entkommen.

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

115.269 Deutsche haben im letzten Jahr Privatinsolvenz angemeldet. Das sind 5,3 Prozent weniger als noch 2013. Das zumindest geht aus den Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Brügel, die jedes Jahr ihr „Schuldenbarometer“ veröffentlicht, hervor. Die Zahl der Privatinsolvenzen war im letzten Jahr damit so niedrig wie seit 2005 nicht mehr. Grundsätzlich mag bei solchen Nachrichten jedem zum Jubeln zu Mute sein, doch wer auf die Details blickt, dem fällt auf, dass nicht jeder sich über das neue „Schuldenbarometer“ freuen kann. Gestiegen ist die Zahl der Privatinsolvenzen beispielsweise bei Rentnern ober aber in Mecklenburg-Vorpommern. Hier sind die Menschen besonders häufig auf ein Online-Konto angewiesen. Zahl der Privatinsolvenzen geht bei jungen Menschen zurück Positiv fällt allerdings auf, dass die Zahl der Privatinsolvenzen besonders bei jungen Menschen gefallen ist. In der Altersgruppe zwischen 21 und 30 Jahren ist die Zahl der Privatinsolvenzen um erstaunliche 18 Prozent gefallen. Die Kombination aus einer Schuldnerberatung und einem Online Konto scheint hier besonders effektiv zu sein, um Schulden einzudämmen und mittelfristig zu besiegen. Auch in allen anderen Altersgruppen bis 60 Jahre sind die Privatinsolvenzanträge rückläufig. Problematisch bleibt die Situation nur bei den Menschen über 61 Jahre, deren Rente und Altersversorgung oft nicht einmal reicht, um das tägliche Leben zu bestreiten. Oft können sie sich kaum über Wasser halten, selbst dann nicht, wenn sie auf ein Onlinekonto ohne Schufa bauen können. Starke regionale Unterschiede beim Thema Privatinsolvenz paper workDeutlich wird bei den Zahlen der Wirtschaftsauskunftei auch, dass es starke regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands gibt. Am meisten Privatinsolvenzen gab es wenig überraschend im bevölkerungsreichen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 28.390 Menschen mussten hier Privatinsolvenz anmelden. Hoch ist der Bedarf nach einem Online-Konto ohne Schufa darüber hinaus auch in den anderen großen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Prozentual ist die Zahl der Privatinsolvenzen im Süden allerdings deutlich niedriger als im Norden. In Bremen beispielsweise sind mit 244 von 100.000 Menschen deutlich mehr Menschen von einer Privatinsolvenz betroffen als in Bayern (103). Auch in Hamburg und Schleswig-Holstein sind prozentual sehr viele Menschen auf die Unterstützung einer Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa angewiesen. Männer müssen häufiger Privatinsolvenz anmelden als Frauen Die meisten Kunden, die auf ein Online Konto setzen, um ihre Schulden in den Griff zu bekommen, sind Männer. Das deckt sich auch mit den Zahlen von Brügel. Demnach haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Männer (68.392) Privatinsolvenz angemeldet als Frauen (46.877). Die Zahlen allerdings nähern sich immer weiter aneinander an. Vor einigen Jahren noch war der Abstand zwischen den beiden Geschlechtern noch deutlich größer. Insgesamt zeigt sich im „Schuldenbarometer“ ein weiteres Mal eindrücklich, dass Deutschland keineswegs homogen ist. Die regionalen und sozialen Unterschiede, die beim Thema Privatinsolvenz besonders zum Tragen kommen, sind weiterhin sehr stark.

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews