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24.08.2014

Ärzte in Ulm helfen Menschen nach einer Privatinsolvenz

Oft wird nur über die Schicksale vor oder während einer Privatinsolvenz berichtet. Das allerdings ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, denn auch nach einer Privatinsolvenz stehen die Betroffenen nicht sofort wieder auf den Beinen. Um ihnen zumindest in gewissem Maße wieder auf die Beine zu helfen, wurde in Ulm ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen. Die Privatinsolvenz ist überstanden, die Schulden sind weg. Aber wie geht es weiter? Diese Frage müssen sich viele Menschen nach der „Wohlverhaltensphase“ stellen. Sechs Jahre ohne eigenen Luxus nagen auch an der Psyche. Auch deswegen finden viele Menschen danach nicht sofort zurück in ein normales, geregeltes Leben. Dabei fallen einige sogar durch das Raster des Gesundheitssystems, denn Beiträge zahlt gewöhnlich nur derjenige, der einen Arbeitsplatz hat oder als Hartz IV-Empfänger gemeldet ist. Alternativ gibt es noch die Familienversicherung. Wer nach einer Privatinsolvenz aber weder einen Arbeitsplatz hat noch die Schmach von Hartz IV ertragen will, der steht auf einmal ohne Gesundheitsschutz da. Die Ulmer Armenklinik hilft In Augsburg wurde für Bedürftige nun ein besonders Projekt ins Leben gerufen. In der sogenannten Ulmer Armenklinik haben sich Ärzte zusammengeschlossen, um Menschen mit schwerem Schicksal zu helfen. Dabei geht es um Flüchtlinge, Bürger ohne festen Wohnsitz und auch alle anderen Menschen, die durch das Raster des Gesundheitssystems gefallen sind. Immer öfter sind das auch Menschen, die mit einer Privatinsolvenz oder Schulden zu kämpfen haben oder zu kämpfen hatten. Das Problem ist vielschichtig, denn gerade diejenigen, die sich überschuldet haben, wollen oftmals kein Hartz IV beantragen. Nach einer Privatinsolvenz sind der Gang zum Arbeitsamt und damit eine weitere staatliche Unterstützung für viele kaum vorstellbar. Wer dann keinen Arbeitsplatz findet, der verliert schnell auch den Versicherungsschutz. Fachärzte schließen sich zusammen Das Besondere aus dem Projekt in Ulm ist, dass es sich nicht um etwa um eine stationäre Klinik handelt. Niemand muss sich fürchten, dass er als „arm“ oder „mittellos“ abgestempelt wird, wenn er eine stationäre Klinik aufsucht. Stattdessen setzen zahlreiche Allgemeinärzte und spezielle Kenner der Fachgebiete auf eine Sondersprechstunde in ihrer Praxis. Das ist besonders für Menschen, die mit einer Privatinsolvenz zu kämpfen hatten, enorm vorteilhaft. Sie müssen nicht die Schmach auf sich nehmen, auch noch eine „Armenklinik“ zu besuchen. Stattdessen erhalten sie in einer Übergangsphase auch ohne Versicherungsschutz eine normale medizinische Untersuchung bei qualifizierten Ärzten, die sonst Patienten mit Krankenversicherung versorgen. Insgesamt haben sich in Ulm bereits 40 Ärzte zusammengeschlossen, die Tendenz ist steigend. Das Modell hat Vorzeigecharakter und könnte bald im ganzen Bundesgebiet angeboten werden. Der Schmach der Privatinsolvenz entkommen Unbenannt-1Kein Versicherungsschutz, kein Girokonto und schon gar keine Kreditkarte. So sieht das Schicksal vieler Menschen aus, die mit Schulden zu tun haben. Doch es gibt für alles eine Lösung. In Ulm können Betroffene kostenlos Ärzte aufsuchen und sich behandeln lassen. In Baden-Württemberg und auch sonst überall in Deutschland gibt es mit dem Onlinekonto zudem die Möglichkeit, ein Girokonto auch dann zu eröffnen, wenn die Schufa nicht mitspielt. Darüber hinaus gibt es mit dem Onlinekonto sogar eine Kreditkarte. Somit kann jeder nach einer Privatinsolvenz deutlich schneller zurück ins normale Leben finden.

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