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13.02.2016

Alleinerziehende Mütter und allein lebende Männer suchen häufiger Beratung

Das Thema Überschuldung versuchen viele verschiedene Studien zu untersuchen. Oft geht es auch darum, herauszufinden, welche speziellen Gruppen davon betroffen sind, auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa angewiesen zu sein, um ihre eigenen Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Besonders oft betroffen sind nach einer aktuellen Studie aus Schleswig-Holstein überproportional alleinerziehende Mütter und allein lebende Männer. Schulden gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten und finanzielle Probleme kommen in jeder Bevölkerungsgruppe vor. Dennoch gibt es in einigen Gruppen besonders große Ausreißer. In einer aktuellen Studie aus Schleswig-Holstein wurde dabei unter anderem festgestellt, dass alleinerziehende Mütter und allein lebende Männer überproportional häufig betroffen sind. Während sogar mehr als ein Viertel aller Beratungssuchenden allein lebende Männer sind, handelt es sich bei immerhin 14 Prozent der Personen, die sich Rat bei einer Schuldnerberatung suchen, um alleinerziehende Mütter. Zum Vergleich: Der Anteil von allein lebenden Männern an der Gesamtbevölkerung liegt bei 18 Prozent. Noch krasser ist die Diskrepanz bei alleinerziehenden Müttern, denn sie machen gerade einmal 5,7 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Männer allgemein häufiger von Schulden betroffen

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Die Erklärung, dass besonders Männer sich häufiger Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen und eher auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen, ist relativ einfach. Männer gelten zum einen als deutlich risikoaffiner als Frauen. Zum anderen sind Männer vielfach für die finanzielle Gesamtsituation einer Familie verantwortlich und müssen so im Zweifel auch die Schuldenlast tragen. Der letzte Grund spielt für die genannte Statistik allerdings eine geringere Rolle als das eingegangene Risiko. Gerade bei Krediten und Investments setzen Männer deutlich häufiger auf eine Karte als Frauen. Ein anderer Grund für den hohen Anteil an allein lebenden Männern kann man auch darin suchen, dass Suchterkrankungen, etwa Spielsucht, bei Männern – und dabei besonders bei allein lebenden Männern – deutlich häufiger vorkommen.

Schwierige finanzielle Situation für alleinerziehende Frauen

Dass Frauen, die sich allein um ein Kind kümmern, häufiger eine Schuldnerberatung aufsuchen müssen als andere Bevölkerungsgruppen, überrascht kaum. Ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa hilft vielfach ebenfalls dabei, die Finanzen unter Kontrolle zu halten. Das ist für alleinerziehende Mütter oft entscheidend, denn das Budget ist vielfach arg beschnitten. Das liegt zum einen daran, dass Frauen im Allgemeinen weniger verdienen als Männer und zudem als alleinerziehender Elternteil schlechtere Chancen auf einen gut bezahlten Job haben. Zum anderen müssen viele Frauen ihre Arbeit sogar komplett aufgeben, um sich um die Kindeserziehung zu kümmern. Das führt dazu, dass die Situation von alleinerziehenden Müttern in finanzieller Hinsicht fast immer schwierig ist. Da überrascht es selbstredend wenig, dass in dieser Gruppe viele Personen auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzen.

Überschuldung im Allgemeinen ist rückläufig

Dennoch gibt es für die beiden genannten Gruppen Hoffnung, denn die Überschuldung im Allgemeinen ist rückläufig. Auch wenn der Anteil der allein lebenden Männer und alleinerziehenden Mütter vermutlich auch in Zukunft hoch sein wird: Wenn die Gesamtzahl der Personen, die Hilfe brauchen, sinkt, gilt das auch für diese beiden Gruppen. Was man auch nicht vergessen sollte: Wer auf ein Online Konto ohne Schufa setzt und eine Schuldnerberatung in Anspruch nimmt, der macht vieles richtig. Mehr Zulauf für Schuldnerberatungen ist also schon grundsätzlich alles andere als schlecht, denn Hilfe schadet in einer prekären finanziellen Situation niemandem.

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