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21.08.2014

Auch in Wittenberg müssen immer mehr Menschen mit Schulden kämpfen

In einigen Städten mag es positive Zahlen bezüglich der Anzahl der Privatinsolvenzen geben. Weniger Schuldner gibt es deswegen nicht. Der Trend geht eher in die umgekehrte Richtung. So auch in Wittenberg. Dort klagen die Schuldnerberater über immer mehr Klienten, die Beratung suchen. Eine Privatinsolvenz ist dabei zumeist nur der letzte Ausweg. Zwischen 2.000 Euro und drei Millionen Euro – in diesen Größenordnungen bewegen sich die Schulden von Menschen, mit denen Michael Harmuth, Schuldnerberater in Wittenberg, zu tun hat. Seine Klienten hätten viele unterschiedliche Schicksale, das gibt der Berater gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung preis. Dennoch eint sie eines: Sie wissen nicht mehr, wie es weitergehen soll. In solchen Fällen versuchen Harmuth und seine Kollegen zu helfen. Doch sie haben ein Problem, denn die Zahl der Klienten steige stetig, so der Schuldnerberater. Bereits 191 Neuberatungen im Jahr 2014 Allein seit dem 1. Januar diesen Jahres gab es in Wittenberg 191 Neuberatungen. Das sind 23 mehr als im Vorjahr, 2012 waren es noch weniger gewesen. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Caritas, der Arbeitgeber von Harmuth, in diesem Jahr insgesamt mehr als 700 Menschen beraten wird – und das allein in Wittenberg. Eine so hohe Anzahl an Schuldnern wäre für die Beratungsstelle ein trauriger Rekord, den sie momentan jedes Jahr aufs Neue bricht. Einen konkreten Grund für die steigende Anzahl an Personen, die von diesem schwierigen Schicksal betroffen sind, will Harmuth nicht nennen. „Das geht quer durch die Gesellschaft, was den beruflichen Hintergrund betrifft“, sagt er stattdessen. Deutlich weniger Insolvenzverfahren als im Vorjahr Interessant ist in Anbetracht des Wachstums der Beratungen der Rückgang der Anzahl an Privatinsolvenzen. Für Harmuth und seine Kollegen ist das ein Erfolg, denn die Beratung zielt darauf ab, die Privatinsolvenz zu vermeiden. Stattdessen versuchen die Schuldnerberater von der Caritas andere Wege zu finden, die den betroffenen Menschen helfen können. Bis zum 31. Juli 2014 gab es in Wittenberg 98 Insolvenzanträge, im Vorjahr waren es noch fast 140 gewesen. Wie sich die Zahl der Insolvenzanträge bis Ende des Jahres entwickelt, bleibt allerdings noch abzuwarten. Das liegt daran, dass Experten erwarten, dass viele Schuldner auf die neue Gesetzeslage gewartet haben. Seit dem 1. Juli 2014 gelten neue Regeln für die Privatinsolvenz. Helfen werden sie aber wohl nur wenigen. Wenige Menschen profitieren von den neuen Regeln Das sieht auch Harmuth so. Er erklärt gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung: „Viele der Menschen, die zu uns kommen, sind (…) nicht in der Lage, diese Bedingungen zu erfüllen. Für die Rekreditkarten_1stschuldbefreiung nach drei Jahren werden Größenordnungen gefordert, die aus unserer Sicht nur in Einzelfällen (…)  zutreffen.“ Abgesehen von den Schwierigkeiten, von den Neuregelungen zu profitieren, zeigt sich Harmuth auch über einen anderen Fakt ernüchtert. Immer mehr Menschen unter 25 sind von Schulden betroffen. „Wir werden auch künftig jedenfalls viel zu tun haben“, erklärt Harmuth abschließend. Unabhängig vom Alter können Schuldner und Menschen, die mit der Privatinsolvenz zu kämpfen haben, mit dem Onlinekonto ein kleines Stück Freiheit genießen. Das voll funktionsfähige Girokonto gibt es ohne Bonitätsabfrage und sogar mit einer Kreditkarte.

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