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11.05.2017

Auch nach einer Privatinsolvenz lauern noch Gefahren

Die Privatinsolvenz ist geschafft – möglicherweise dank einem Onlinekonto ohne Schufa. Zeit also für einen Neustart. Doch so einfach ist dieser oft nicht. Warum? Weil es so einige Hindernisse gibt, die einem perfekten Neustart im Weg stehen. Zum einen ist da der Schufa-Eintrag, der noch einige Zeit bleibt. Zum anderen ist da das Problem von öffentlichen Bekanntmachungen von Privatinsolvenzen. Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der hat es während einer Privatinsolvenz meist deutlich einfacher. Dank einem Onlinekonto ohne Schufa schaffen es viele Verbraucher auch, die Privatinsolvenz schneller hinter sich zu lassen. Doch damit ist der Start in ein neues Leben leider noch nicht automatisch geschafft. Auch nach der Privatinsolvenz drohen möglicherweise noch Probleme, wenn im Leben nicht alles glattläuft. Dem perfekten Neustart stehen nämlich leider so einige Hindernisse im Weg. Neben der Schufa sind das allen voran Vorurteile über Menschen, die einmal Privatinsolvenz anmelden mussten.

Schufa-Einträge werden erst Jahre später gelöscht

SCHUFA Holding AGDas größte Problem bei einem Neustart ist sicherlich die Schufa. Auch wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, muss damit leben: Die Schufa löscht Einträge keineswegs sofort. Daten über eine Privatinsolvenz bleiben im Schufa-Eintrag noch maximal drei Jahre erhalten und sorgen entsprechend für eine stark beeinträchtigte Score. Auch andere „Vergehen“ in finanzieller Hinsicht bleiben in der Schufa noch lange sichtbar. Ein echtes Problem für den Neustart, denn gerade dadurch haben viele Verbraucher große Probleme bei der Eröffnung von Bankkonten, dem Abschluss von Mobilfunkverträgen oder der Aufnahme eines Kredits. Experten raten deshalb dazu, auch nach einer Privatinsolvenz anfangs auf Produkte wie ein Onlinekonto ohne Schufa zu setzen.

Öffentliche Bekanntmachungen der Privatinsolvenz

Eine andere Schwierigkeit sind öffentliche Bekanntmachungen zur Privatinsolvenz. Wenngleich es durchaus sinnvoll ist, dass Daten über eine Verbraucherinsolvenz öffentlich gemacht werden, sind die Folgen ein echtes Problem. Nicht nur muss man während einer Privatinsolvenz damit zurechtkommen, dass jeder von diesem Schicksal erfahren kann. Auch nach der Insolvenz verschwinden die Daten nicht sofort. Das Problem ist da besonders das Internet. Auf einigen Webseiten werden die Daten zur Privatinsolvenz nämlich veröffentlicht. Dort bleiben sie dann meist auch dann, wenn die Privatinsolvenz bereits beendet ist. Im Internet sollten Insolvenzfälle allerdings eigentlich maximal noch zwei Wochen nach dem Ende des Verfahrens einsehbar sein – doch genau daran halten sich viele Betreiber nicht. So lassen sich die Einträge zur Privatinsolvenz oftmals auch noch Monate später finden – sogar über Google.

Löschanträge können das Leben einfacher machen

Viel tun kann man dagegen nicht, denn viele Anbieter sitzen nicht in Deutschland. Sie umgehen bewusst geltendes Recht. Zwar kann man theoretisch eine Löschung verlangen, doch dieser Anfrage wird oft nicht nachgegangen. Eine andere Möglichkeit ist ein Löschantrag bei Google. Damit verschwindet zwar nicht zwingend der Eintrag auf der Insolvenzseite – er ist aber zumindest nicht mehr bei Google mit dem eigenen Namen verbunden. Dazu kommt ein weiterer Vorteil: Wenn Google mehrere Einträge einer Seite löscht, stürzt diese im Suchlogarithmus ab. Das führt wiederum dazu, dass die Ergebnisse dieser Seiten irgendwann gar nicht mehr bei Google angezeigt werden. Das hilft dann vielleicht zumindest anderen Verbrauchern, welche die Privatinsolvenz dank einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung hinter sich gebracht haben.

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