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25.03.2016

Bei der Zahl der Privatinsolvenzen gibt es ein Nord-Süd-Gefälle

Wenn es um die Wirtschaftskraft geht, blicken viele Deutsche immer noch etwas negativ in Richtung Osten. Die neuen Bundesländer sind bei den meisten Kennwerten auch weiterhin ein Stück hinter ihren westdeutschen Pendants. Das allerdings ändert sich immer mehr. Gleichzeitig zeigt sich beispielsweise im Bereich Privatinsolvenz eine Schere zwischen dem Norden und dem Süden. Gibt es eine Trennlinie zwischen Ost und West oder nähern sich die beiden Landesteile immer weiter an? Grundsätzlich ist wohl definitiv Letzteres der Fall, denn die Annäherung geht jedes Jahr weiter. Dafür öffnet sich eine andere Schere, nämlich die zwischen dem Norden und dem Süden. Das lässt sich besonders deutlich beim Thema Privatinsolvenzen zeigen. Es ist zwar nicht bekannt, ob in Norddeutschland mehr Menschen auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen als im Süden. Fest steht dagegen allerdings, dass die Zahl der Privatinsolvenzen im Norden deutlich langsamer sinkt als im Süden. In Bayern und Baden-Württemberg sind die Zahlen mittlerweile verschwindend gering. Im Norden sieht die Statistik dagegen noch ganz anders aus.

Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Problemen

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Am Anteil der Bevölkerung gemessen sind im Saarland die zweitmeisten Menschen auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa angewiesen. Das kleine Bundesland im Südwesten der Republik ist allerdings nur eine Ausnahme, denn es ist in der Statistik umringt von norddeutschen Ländern. An der Spitze steht wie schon in den Vorjahren Bremen, wo 212 von 100.000 Menschen Privatinsolvenz anmelden müssen – das geht aus Daten der Wirtschaftsauskunftei Bürgel hervor. Auch nach dem Saarland folgen mit Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gleich drei norddeutsche Bundesländer. In Hamburg sind 181 von 100.000 Menschen vom Schicksal einer Privatinsolvenz betroffen, in Niedersachsen sind es 180 und auch in Schleswig-Holstein immerhin noch 174.

Zahl der Privatinsolvenz sinkt zum fünften Mal in Folge

Grundsätzlich spricht der Trend dafür, dass allgemein weniger Menschen darauf angewiesen sind, auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa zu setzen. So ist die Gesamtzahl der Privatinsolvenzen in Deutschland zum fünften Mal in Folge gesunken. Mittlerweile sind die Privatinsolvenzen wieder auf dem Stand von 2005, wo gerade einmal 100.000 Bundesbürger in die Privatinsolvenz abrutschten. Für das kommende Jahr wird sogar ein weiterer Abstieg erwartet, sodass die Zahl der Privatinsolvenzen erstmals wieder in den fünfstelligen Bereich fallen könnte. Allerdings ist es keineswegs so, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in allen Bundesländern gleich schnell sinkt. Besonders positiv ist die Entwicklung nämlich im Süden, wo die wirtschaftliche Situation ausgezeichnet ist und die Zahl der Arbeitslosen seit Jahren sinkt.

Rentner immer häufiger von Privatinsolvenz betroffen

Einer der wichtigsten Faktoren für die Privatinsolvenz ist die Arbeitslosigkeit. Von dieser nicht betroffen sind zwar Rentner, doch dennoch gibt es in dieser Altersgruppe überraschend immer mehr Privatinsolvenzen. Im Alter auf eine Schuldnerberatung und ein Onlinekonto ohne Schufa setzen? Für viele unvorstellbar. Doch genau dieses „Schicksal“ wird für immer mehr Rentner relevant, denn oft wird entweder zu wenig gespart oder die Rente reicht einfach nicht aus, um für den Lebensstandard im Alter aufzukommen. Wer nie an die Zukunft gedacht hat, der bekommt im Alter oft die Quittung. Experten sind bislang allerdings unsicher, wie sich dieses Problem lösen lässt. Immerhin: Betroffen sind nicht nur Rentner aus dem Norden der Republik.

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