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15.09.2016

Bei Krediten muss man zwei Mal hinschauen

Immer mehr Kreditanbieter werben mit schier unglaublichen Zinsen. Im Internet findet man mittlerweile Angebote mit Sollzinssätzen von deutlich unter zwei Prozent. Dafür muss man natürlich gewisse Bedingungen erfüllen. Doch wie sieht es aus, wenn man einst finanzielle Probleme hatte oder noch immer hat. Kann man trotz einem negativen Schufa-Eintrag einen Kredit bekommen? Mit einem Onlinekonto ohne Schufa kämpfen viele Verbraucher gegen die Überschuldung und eine damit einhergehende Privatinsolvenz an. Vielfach gelingt der Kampf gegen die Überschuldung oder man befindet sich dank dem Onlinekonto ohne Schufa zumindest wieder auf einem guten Weg. Meist will man dann auch wieder ein normales Leben führen und muss unter Umständen einen Kredit aufnehmen. Doch kommt man an einen solchen Kredit auch dann, wenn man schon einmal Probleme mit der Schufa hatte? Was sind die Voraussetzungen für einen Kredit und wo ist der Haken?

Schufa-Einträge spielen bei Kreditvergabe eine Rolle

SCHUFA Holding AGBei der Kreditvergabe kommt es allen voran auf die sogenannte Schufa Score an. Diese wird errechnet aus einer Kombination aller vorhandenen positiven und negativen Schufa-Merkmale. Eine besonders gute Score hat man bei einem Wert von über 95 Prozent. Bei einem Wert ab 70 Prozent bekommt man meist noch einen Kredit, darunter wird es teilweise schwierig. Wer einen Wert von unter 50 Prozent mitbringt, hat sogar fast gar keine Chance, an einen Kredit zu kommen. Herausfinden kann man die eigene Schufa Score, in dem man die einmal in zwölf Monaten kostenfreie Schufa Selbstauskunft anfordert. Diese kann man direkt online auf der Website der Schufa beantragen. Diese Auskunft sollte man auch auf mögliche Fehler und veraltete Beiträge überprüfen – so kann man sicherstellen, dass alle Werte korrekt sind.

Bonität spielt bei den Zinsen für Kredite eine Rolle

Es geht allerdings keineswegs immer nur darum, ob man überhaupt einen Kredit bekommt oder nicht. Die Bonität, also die Schufa Score, spielt auch dafür eine Rolle, wie die Zinsen aussehen. So werben die meisten Anbieter offen damit, dass die Zinsen bei einem gewissen Zinssatz beginnen. Wird beispielsweise mit einem Zinssatz ab 1,99 Prozent geworben, bedeutet das vielfach nicht, dass auch jeder diesen Zinssatz bekommt. Wer trotz dem gewonnenen Kampf gegen die Schulden mit einem Onlinekonto ohne Schufa noch den einen oder anderen negativen Eintrag in der Score hat, muss damit rechnen, nicht den besten Zinssatz zu bekommen. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn teilweise gehen die Zinssätze flexibel bis zum doppelten oder dreifachen des beworbenen Zinssatzes. Meist verändern sich die Kreditkonditionen dadurch komplett, sodass unter allen Umständen Vorsicht geboten ist, bevor man sich wirklich für einen Kredit entscheidet.

Zu viele Kreditanfragen können ein Problem sein

Bei der Beantragung eines Kredits stößt man vielfach allerdings noch auf ein weiteres Problem. Kreditanfragen, also die genaue Anfrage, wie hoch die Zinsen ausfallen, werden der Schufa mitgeteilt. Gleichzeitig verschlechtern sie die Bonität, besonders bei vielen Anfragen. Am Ende des Tages bedeutet das, dass eine breite Information bei mehreren Banken ein großer Nachteil werden kann. Am Ende sind die Zinsen dann bei allen Instituten höher. Man sollte sich also zuerst für einen Anbieter entscheiden und dann nur bei diesem anfragen. Meist kann man schon davor ungefähr berechnen, wie hoch der eigene Zinssatz ausfallen wird. Dabei gilt: Immer lieber konservativ rechnen und von einem höheren Zinssatz ausgehen.

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