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01.03.2015

Betrüger nimmt Rentnerin Geld ab und geht insolvent

Es gibt durchaus erschreckende Fälle von Betrug. Insbesondere dann, wenn betrügerische Handlungen mit einer Privatinsolvenz des Täters verbunden sind, ist die Situation für die Betroffenen besonders schwierig. Opfer werden da oft diejenigen, die zu gutgläubig sind. Vielmals handelt es sich um Rentner, die schlussendlich selbst finanzielle Probleme bekommen. Ein 72-jähriger ehemaliger Versicherungsberater hat in den letzten Tagen für Erstaunen gesorgt. Der Mann, der gute Kontakte zu vielen älteren Menschen, die er einst beraten hat, knüpfen konnte, hat diese um mehrere zehntausend Euro erleichtert. Einem Bericht in der Zeitung des „Volksfreunds“ nach, handelte es sich dabei nicht um einen Einzelfall. Viel mehr hat der heute privatinsolvente Angeklagte gleich eine Vielzahl an Rentnern betrogen, indem er ihr Vertrauen erschlichen hat. Von dem Geld werden die Geschädigten wohl nichts mehr sehen. Einige müssen daher voraussichtlich selbst mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen. Eine Schuldnerberatung in Verbindung mit einem Onlinekonto ohne Schufa kann zwar helfen, oft schaffen es Rentner aber dennoch nicht mehr, ihre Schulden abzubauen. Vertrauen erschlichen, Geld mitgenommen geldkofferDie Methode des 72-jährigen war einfach und genial zugleich. Der rüstige Rentner machte sich auf den Weg zu flüchtigen Bekanntschaften, die er vor Jahren einmal beraten hatte oder mit denen er auf anderem Weg in Kontakt gewesen war. Er überraschte die älteren Frauen mit Blumen oder Pralinen und half ihnen im Alltag. Im Fall, der im „Volksfreund“ beschrieben wird, bot der Mann beispielsweise an, die Dame zum Friedhof zu fahren. Die Rentnerin fühlte sich durch den Mann wertgeschätzt, was dieser schamlos ausnutzte. Als erstes lieh er sich 5.000 Euro, dann noch einmal dieselbe Summe. Mit immer neuen Ausreden lieh sich der ehemalige Versicherungsmakler danach sogar noch zwei Mal eine Summe von je 10.000 Euro. Insgesamt, so berichtet der Sohn der Geschädigten, liegt die Schadenssumme bei 30.000 Euro. Von dem Geld wird die Rentnerin wohl nichts mehr wiedersehen. Privatinsolvenz trotz Betrug Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Mann trotz des Betruges, den er gegenüber mehreren Frauen im höheren Alter durchgezogen hat, in die Privatinsolvenz abgerutscht ist. Warum der Beklagte statt auf Betrug nicht auf eine Schuldnerberatung oder ein hilfreiches Online-Konto gesetzt hat, ist nicht bekannt. Fest steht dagegen, dass der Mann nun einige Zeit im Gefängnis verbringen wird. Auch der Sohn der Rentnerin Holstein hat sich Hilfe bei einem Anwalt gesucht. Eine große Hilfe wird aber auch dieser nicht sein, denn außer Genugtuung wird es für die Rentnerin wohl keine Entschädigung geben. Das Geld wird der 72-jährige in seinem Leben wohl nicht mehr zurückzahlen können, selbst dann nicht, wenn er später einmal auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen sollte. Bekannter Trick, der immer wieder funktioniert Grundsätzlich steht der Fall nur exemplarisch für eine Vielzahl an Betrugsfällen, die sich in den letzten Jahren ereignet haben. Egal ob Enkeltrick oder Bankmitarbeitertrick – alte Menschen sind für Betrug besonders anfällig. Daher gilt es insbesondere im hohen Alter, nur noch den Menschen, die einem besonders nahestehen, zu vertrauen. Auch eine Frage nach Rat bei eigenen Kindern oder Enkeln kann bei Finanzfragen nicht schaden. Ist die finanzielle Lage einmal prekär, könnten diese beispielsweise moderne Produkte wie ein Online Konto empfehlen, mit dem eine Verschuldung im hohen Alter auf Grund der eingebauten Schuldenbremse nicht möglich ist.

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