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19.11.2015

Betrug bei der Schufa-Auskunft lohnt sich nicht

Viele Verbraucher, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, haben Probleme mit der Auskunftei aus Wiesbaden. Eine schlechte Bonität kann dabei viele Gründe haben, doch auch mindestens genauso viele Folgen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Anmietung einer Wohnung. Wer bei dieser nicht durch die Selbstauskunft zu überzeugen weiß, muss sich auf große Probleme einstellen. Ein Online-Konto ohne Schufa erhält man auch dann, wenn die Bonität nicht gerade außergewöhnlich positiv ist. Doch so einfach ist es in anderen Bereichen meist nicht. Eine positive Bonität muss man beispielsweise auch dann vorwiesen, wenn man eine neue Wohnung mieten möchte. Vermieter verzichten nur in den seltensten Fällen auf eine Schufa-Auskunft. Gefordert wird diese meist vom Mieter, denn Vermieter wollen Kosten sparen. Der Mieter also muss eine Selbstauskunft beantragen und diese dann dem Vermieter vorlegen. Ist die Bonität in Ordnung, spricht meistens auch nichts gegen die Anmietung. Gibt es aber Probleme – selbst, wenn es sich um Altlasten handelt – kann es allerdings schwierig werden.

Betrug lohnt sich nicht

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Dass es sich dennoch nicht lohnt, die Schufa-Auskunft zu manipulieren, zeigt ein aktueller Fall aus München. Dort hat eine Familie eine Wohnung mit einer monatlichen Miete von 3.730 Euro angemietet. Bei einer so hohen Miete war es für den Vermieter eine Selbstverständlichkeit, dass die Mieter eine Selbstauskunft vorlegen müssen. Das taten sie auch und bestachen zugleich durch eine ausgezeichnete Bonität. Kein Vollstreckungsverfahren, keine unbeglichenen Forderungen – eine einwandfreie Bonität also. Dazu kam, dass die Eheleute angaben, dass sie über ein hohes Einkommen verfügen. Der Selbstständige Vater wollte 120.000 Euro im Jahr verdienen, seine Frau immerhin noch 22.000 Euro. Ob irgendeine dieser Informationen stimmt, ist zu bezweifeln.

Fristlose Kündigung ist gerechtfertigt

Als die Miete immer häufiger ausblieb oder verspätet und erst nach Mahnung bezahlt wurde, machte sich der Vermieter auf die Suche nach Informationen über seine unliebsamen Mieter. Der erste Schritt: Eine Schufa-Auskunft über seine Mieter anfordern. Der Schock kam nur wenige Tage später, als die Auskunft im Briefkasten lag. Gegen den Mieter lief ein Vollstreckungsverfahren, 2012 hatte er zudem bereits einen Offenbarungseid – den ersten Schritt zur Privatinsolvenz – geleistet. Die Bonität war alles andere als lupenrein. Insgesamt stellte der Vermieter fest, dass die Auskunft nicht einmal annähernd mit dem übereinstimmt, was der Mieter ihm einst vorgelegt hatte. Die Reaktion war klar: Eine fristlose Kündigung. Diese, so entschied kurz darauf ein Gericht, ist rechtmäßig. Betrug mit der Schufa-Auskunft lohnt sich also zweifelsohne nicht.

Bonität durch kleine Tricks aufbessern

Wer zwar mit einem Online-Konto ohne Schufa als Finanzprodukt glücklich ist, aber auch auf dem Wohnungsmarkt aktiv werden will, sollte sich entsprechend nicht zu unnötigen Betrügereien hinreißen lassen. Stattdessen kann man mit kleinen Tricks zu einer langfristigen und rechtmäßigen Verbesserung der Schufa kommen. Eine Möglichkeit ist, sich einen Vertrauensbeweis von der eigenen Bank zu sichern. Möglich ist das beispielsweise durch eine Erhöhung des Kreditrahmens der Dispositionskredits oder der Kreditkarte. Ebenfalls interessant: Leasing-Verträge verbessern die Bonität. Wer beispielsweise ein Auto dagegen auf Raten finanziert, muss mit einer schlechteren Bonität leben. Zuletzt bieten sich auch immer Produkte wie das Online Konto an, denn dadurch, dass keine Kommunikation mit der Schufa stattfindet, hat das Onlinekonto auch keinen Einfluss auf die Bonität. Das kann sich schnell positiv auswirken!

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