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09.06.2015

Bürgermeisterkandidat muss wegen Privatinsolvenz zurücktreten

Eigentlich mag man denken, dass die Privatinsolvenz in Deutschland mittlerweile von allen Menschen akzeptiert wird. Doch genau das scheint überhaupt nicht der Fall zu sein, wie ein aktueller Fall aus Seligenstadt zeigt. Dort musste ein Bürgermeisterkandidat zurücktreten, weil er sich derzeit in der Wohlverhaltensphase befindet. Eine zweifelhafte Entscheidung der Partei.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Die Online-Zeitung OP-Online berichtet in einem aktuellen Fall über den SPD-Politiker Jörg Krieger. Dieser wollte eigentlich Bürgermeister in der Kleinstadt Seligenstadt werden. Im Rahmen des Wahlkampes und auch in der Vorentscheidungsrunden seiner Partei hatte Krieger allerdings ein Detail verschwiegen: Seine Privatinsolvenz. Bereits 2010 hatte der SPD-Mann einen Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt. Krieger lebte also schon seit einigen Jahren unter großen finanziellen Zugeständnissen im Rahmen der Wohlverhaltensphase. Ob er darüber hinaus auf eine Schuldnerberatung oder Unterstützung durch Produkte wie ein Onlinekonto ohne Schufa gesetzt hat, ist nicht bekannt. Als die Vergangenheit Krieger eingeholt hatte, musste er zurücktreten. Aus seiner Kandidatur zum Bürgermeister ist nichts geworden. Aber warum eigentlich?

Privatinsolvenz wird gesellschaftlich nicht akzeptiert

Man kommt zweifelsfrei zu dem Ergebnis, dass die Privatinsolvenz – entgegen anders lautender Meinung einiger Experten – überhaupt nicht akzeptiert wird. Selbst Menschen, die auf ein Online-Konto und eine Schuldnerberatung setzen und damit ein klares Zeichen setzen, dass sie ihre Schulden zurückzahlen wollen, werden oft ausgegrenzt. Das bekommt jetzt auch Krieger zu spüren, der im Rahmen seiner Wohlverhaltensphase bislang nicht schadhaft geworden ist. Anstatt ganz normal als Bürgermeister kandidieren zu können, wurde Krieger in seiner Partei denunziert. Zwar war davon auszugehen, dass Krieger nach der Enthüllung sowieso keine Chance mehr auf das Amt gehabt hätte, die SPD aber hätte ein Zeichen gegen diese Diskriminierung setzen können. Stattdessen hat sie sich lieber dem Druck gebeugt und ihren Mann fallen gelassen.

Politiker sollten eine Privatinsolvenz tunlichst vermeiden

[caption id="attachment_720" align="alignleft" width="300"]© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos © Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos[/caption] Zweifelsohne ist es schwierig, wenn ein Bürgermeister, der durchaus gewisse Budgetverantwortungen hat, bereits einmal Privatinsolvenz anmelden musste. Doch eine Überschuldung ist nicht immer nur selbst verschuldet, weswegen man einen genauen Blick auf einen Fall werfen muss. In Seligenstadt ist das nicht passiert. Dort wird Privatinsolvenz scheinbar auch weiterhin mit einem persönlichen Versagen gleichgesetzt. Doch Seligenstadt ist dahingehend sicherlich keine Ausnahme, denn auch in der Vergangenheit mussten Politiker ihre Ämter bereits niederlegen, weil sie in die Privatinsolvenz abgerutscht sind. Egal ob sie dabei auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Online Konto ohne Schufa setzen – als Politiker ist die Karriere meist vorbei, wenn ans Licht kommt, dass es privat finanziell nicht rund läuft.

Die Privatinsolvenz kann man umgehen

Der Fall zeigt deutlich, dass man besonders in öffentlichkeitswirksamen Positionen alles daran setzen sollte, eine Privatinsolvenz zu verhindern. Wer in die Verschuldung abzurutschen droht, sollte sich schnellstmöglich Hilfe suchen. Dazu bieten sich Schuldnerberatungsstellen an, die gemeinsam mit einem Onlinekonto einen guten Weg aus der Schuldenfalle weisen können. Wer sich nur noch auf das Mindeste beschränkt und einen klaren Willen zur Rückzahlung seiner Schulden bekennt, der kann sich meist auch außergerichtlich mit seinen Gläubigern einigen. So muss man keine Privatinsolvenz anmelden, wodurch Informationen über die private finanzielle Situation auch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Wer auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der hat zumindest die Chance, sein öffentliches Amt trotz finanziellen Problemen zu halten.

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