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07.07.2015

Das schlimme Schicksal von Familie Friedl

Einzelschicksale, die mit Schulden und Privatinsolvenz verbunden sind, bewegen die Menschen. Das ist besonders dann der Fall, wenn auch noch Krankheiten im Spiel sind. Ein aktueller Fall aus Waldkirchen zeigt, wie schwierig die Situation sein kann, wenn alle negativen Ereignisse zusammenkommen. Dort ist eine Familie in eine katastrophale Situation abgerutscht. Familie Friedl hat es wirklich nicht leicht, wie die Regionalzeitung „da Hog’n“ berichtet. Allein die Krankheitsgeschichte liest sich wie eine Odyssee. Rita Friedl ist 59 Jahre alt und erlitt in den vergangenen Jahren mehrere Herzinfarkte, ihre Tochter leidet an Hydrocephales, einer Erkrankung des Gehirnwasserkreislaufes. Und dann ist da noch die 10-jährige Nadine, die Enkelin von Rita. Sie darf sich über beste Gesundheit freuen. Ob das allerdings noch lange so ist, darf bezweifelt werden, denn die Friedls leben in katastrophalen Verhältnissen. In der Situation, in der sich die Friedls befinden, kann selbst ein Onlinekonto ohne Schufa nur schwerlich helfen, denn es sind nicht nur existierende Schulden, es ist auch die geringe Ertragssituation, die der Familie zu schaffen machen.

Frührente und 6,38 Euro in der Stunde

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Geld kommt fast ausschließlich durch Rita Friedl in den Haushalt. Die herzleidende Frau ist Frührentnerin, denn durch ihre Herzinfarkte kann sie ihrem Beruf nicht mehr nachgehen. Doch das Geld, das sie von der Rentenkasse erhält, reicht bei Weitem nicht. Deswegen trägt die 59-jährige Frau auch noch Zeitungen aus. Derzeit allerdings, so hat sie errechnet, erhält sie einen Stundenlohn von nur 6,38 Euro. Der flächendeckende Mindestlohn gilt für Zeitungsausträger erst ab 2017, weswegen Rita Friedl wohl auch in den nächsten Monaten von einem Hungerlohn leben muss. Ein Online-Konto ohne Schufa kann hier zwar dennoch helfen, keine Schulden zu machen, ohne genug Einkommen ist ein Abbau von Schulden aber nur schwer möglich.

Mann hinterlässt großen Schuldenberg

Diesen hat der Ex-Mann seiner Frau und deren Familie aufgebrockt. Für die Schulden aus dessen Privatinsolvenz bezahlt Rita Friedl noch heute, wodurch ein weiterer Teil ihres schmalen Einkommens verloren geht. Das entscheidende Problem ist aber die Wohnung der Friedls. Nicht nur ist diese mit drei Zimmern für die drei Personen deutlich zu klein, sie ist auch von Schimmel befallen. Bei der Besichtigung, so berichten die Friedls, seien die Stellen schlichtweg mit weißer Farbe übermalt worden. Die Vermieterin aus München interessiert sich allerdings auch heute nicht weiter für das Schicksal der Friedls. Sie freut sich jeden Monat auf die Miete, will dafür aber keine Renovierung durchführen. Die Gesundheit der 10-jährigen Nadine allerdings ist durch den Schimmel stark gefährdet.

Suche nach einer neuen Wohnung

Auf Grund der schwierigen Situation, in der nicht einmal ein Online Konto wirklich helfen kann, suchen die Friedls nun eine neue Wohnung. Diese soll auf alle Fälle ein weiteres Zimmer haben, damit die 10-jährige Nadine einen Rückzugsraum hat, an dem sie Hausaufgaben machen und sich mit Freunden treffen kann. Und schimmelfrei sollte die Wohnung sein. Doch bislang gestaltet sich die Suche schwierig, denn kaum eine Wohnung mit vier Zimmern gibt es für weniger als 900 Euro im Monat. Eine Summe, welche die Friedls nicht aufbringen können. Die Friedls sind auf fremde Hilfe angewiesen, denn wenn nicht einmal ein Onlinekonto mehr helfen kann, ist die Situation zweifelsohne aussichtslos.

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