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14.12.2016

Das schwierige Schicksal des Ladens um die Ecke

Der Kiosk an der Ecke, der Bäcker in der Parallelstraße. Jeder kennt das eine oder andere nette Geschäfte in der Nähe der eigenen vier Wände. Doch besonders in weniger florierenden Gegenden müssen immer mehr dieser Geschäfte zu machen. Die Gründer stehen dann oft vor einer Privatinsolvenz und können sich teilweise nur noch mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung über Wasser halten. Jeder weiß, dass die Selbstständigkeit nicht ganz ungefährlich ist. Man geht immer ein gewisses finanzielles Risiko ein. Man riskiert immer, dass man möglicherweise irgendwann auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen muss, um sich finanziell über Wasser zu halten. Doch die Wenigsten denken an ein solches finanzielles Schicksal, wenn es um die Geschäfte „um die Ecke“ geht. Der Bäcker, der Metzger, der Kiosk – sie alle gibt es doch schon immer. Dennoch steht hinter einem jedem Geschäft auch eine Person, welche die Selbstständigkeit riskiert hat. Heute kämpfen immer mehr dieser Menschen mit Problemen.

Kleine Geschäfte kämpfen mit Schwierigkeiten

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Besonders kleinere Läden kämpfen heutzutage mit immer größeren Problemen. Die vielen Pleiten der letzten Jahre sind keineswegs eine Überraschung, denn immer mehr kleine Geschäfte müssen aufgeben. Das liegt allen voran am Preisdruck der großen Supermärkte und Discounter, die immer näher an die Verbraucher heranrücken. Mit den Preisen können die meisten Einzelhändler da schlichtweg nicht mitziehen und müssen sich daher auf bestehende Kundenbeziehungen konzentrieren. Doch das geht keineswegs immer gut, denn auch die Bestandskunden werden immer älter und kommen dadurch seltener. Junge Menschen suchen dagegen eher selten kleinere Läden auf. Die Schwierigkeiten werden dadurch Jahr um Jahr größer – auch weil Verbraucher für Lebensmittel generell immer weniger Geld ausgeben wollen.

Einzelschicksale sind teilweise dramatisch

Doch die Geschichten der Menschen, die hinter den Geschäften stehen, sind wirklich tragisch. Vielfach sind kleinere Geschäfte seit Generationen inhabergeführt und werden Tag für Tag mit viel Herzblut betrieben. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Inhaber irgendwann auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, um sich über Wasser zu halten. Das gilt besonders, da die meisten Selbstständigen mit einem Ladengeschäft sechs Tage die Woche jeweils mehr als zehn Stunden arbeiten. Auch Urlaub gehört bei den meisten Inhabern von Ladengeschäften eher zur Seltenheit. Gerade diese hart arbeitenden Menschen, die über Jahrzehnte dafür gesorgt haben, dass die Nahversorgung aufrecht gehalten wird, kämpfen heute immer häufiger mit Finanzproblemen. Eine tragische Entwicklung. Eine Änderung ist allerdings keineswegs in Sicht, denn das Internet macht das Leben für Ladengeschäfte noch schwieriger.

Das Internet nimmt das Geschäft weg

Was Supermärkte und Discounter bislang noch nicht kaputt gemacht haben, greift nun das Internet an. Denn bei Amazon und Co bekommt man die meisten Waren mittlerweile fast genauso schnell wie im Geschäft um die Ecke. Darüber hinaus sind auch die Preise niedriger. Wenn dann auch noch die Lieferung nach Hause bei Lebensmitteln beginnt, wird es für die kleinen Geschäfte gleich noch schwieriger. Damit auch die bekannten Inhaber der Geschäfte um die Ecke nicht irgendwann auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, sind alle Menschen gefragt. Einkaufen um die Ecke kann eben doch seinen Reiz haben – zumindest um andere zu unterstützen.

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