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06.05.2015

Debatte um Immigranten verstärkt sich

Die zurückliegenden Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer haben die Augen der Deutschen ein weiteres Mal auf die Armut und die Kriege im Nahen Osten und in Afrika gerichtet. Viele fordern ein Ende des Elends und die Aufnahme neuer Flüchtlinge. Andere, die es auch in Deutschland schwer haben und beispielsweise Privatinsolvenz anmelden müssen, wollen erst einmal selbst Hilfe. Soll Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen? Über diese Frage streiten sich Experten bereits seit vielen Jahren. In Anbetracht der steigenden Zahl an Flüchtlingen, die bei Katastrophen im Mittelmeer oder anderswo umkommen, gewann die Debatte zuletzt wieder an Aufmerksamkeit. Im Prinzip sind die Fronten aber verhärtet: Auf der einen Seite stehen viele Deutsche, die gerne mehr Geld für Flüchtlingshilfe und die Aufnahme von mehr Flüchtlingen investiert sähen. Auf der anderen Seite stehen all diejenigen, denen es selbst nicht gut genug. Viele Arbeitslose etwa fordern erst einmal Hilfe bei der Arbeitsbeschaffung, bevor neue Menschen aufgenommen werden. Sogar Verschuldung wird oft mit Zuwanderung in Verbindung gebracht. Flüchtlinge sorgen für Arbeitsplätze

© Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos

Viele Schuldner setzen zur Bekämpfung der Verschuldung und einer Verhinderung einer Privatinsolvenz auf eine Schuldnerberatung und ein Onlinekonto. Oft allerdings ist der Schuldenabbau trotz einem Online-Konto ohne Schufa schwierig. Das gilt besonders dann, wenn man keinen Arbeitsplatz hat. Diesen allerdings verliert man gewöhnlich nicht an Flüchtlinge, wie in den letzten Jahren gleich mehrere Studien ergeben haben. Stattdessen bringen Immigranten insgesamt gesehen sogar ein Mehr an Arbeitsplätzen. Oftmals wird bei der Debatte vergessen, dass viele Flüchtlinge eine verhältnismäßig gute Bildung haben und dem Wachstum der Wirtschaft zuträglich sein können. Sie schaffen am Ende teilweise sogar selbst Arbeitsplätze, die viele Menschen, die in Verschuldung leben, so dringend benötigen. Deutschland ist ein Einwanderungsland Dass Immigranten für die Zukunft von Deutschland essentiell sind, zeigen auch andere Statistiken. Zum einen wurde der wirtschaftliche Aufstieg Deutschlands allen voran dadurch möglich, dass über Jahre zahlreiche Gastarbeiter aus Italien, Spanien, der Türkei und vielen weiteren Ländern nach Deutschland kamen. Diese Menschen haben nicht nur Arbeitsplätze besetzt, sondern über die Jahre auch neue geschaffen. Heute sind sie ein fester Bestandteil der Bevölkerung. Zum anderen ist die demographische Situation in Deutschland schwierig. Die Bevölkerung überaltert immer mehr. Einwanderer, die meist jung oder sogar sehr jung sind, gleichen das ein wenig aus und sorgen schlussendlich dafür, dass auch die Renten der nächsten Generation gesichert sind. Interessant ist dahingehend auch der Fakt, dass nur wenige Immigranten später in Finanznöte abrutschen. Immigranten melden selten Privatinsolvenz an So kommt es sehr selten vor, dass Einwanderer später in die Überschuldung abrutschen. In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die Privatinsolvenz anmelden müssen, zwar allgemein rückläufig, Immigranten tauchen in dieser Statistik aber schon grundsätzlich kaum auf. Auch auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen insgesamt deutlich mehr in Deutschland geborene Menschen als Immigranten. Die geringe Schuldenquote bei Immigranten, die bereits einige Jahre im Land leben, liegt nicht zuletzt auch daran, dass viele einen Job finden. So liegt die Arbeitslosequote von Immigranten bei nur wenigen Prozent und fällt gegenüber der von in Deutschland geborenen Menschen kaum auf. Viele Gründe, die dafür sprechen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Der Irrglauben, dass Immigranten den Einheimischen Arbeitsplätze wegnehmen würden, sollte bei der zukünftigen Debatte aber zweifelsohne außenvorgelassen werden.

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