Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
17.10.2016

Der Einfluss von Karten und Konten auf die Bonität

Heutzutage setzen viele Verbraucher auf mindestens zwei Konten und ähnlich viele Kreditkarten. Doch das kann für die Bonität zu einem Problem werden. Wer nicht gerade auf Produkte wie das Online-Konto ohne Schufa setzt, muss sich auf Probleme einstellen. Es gibt jedoch den einen oder anderen Trick, um einer negativen Bonität aus dem Weg zu gehen. Kontinuität ist für die Schufa etwas Positives, für den Verbraucher nicht unbedingt. Wer beispielsweise seit Jahren bei der eigenen Hausbank ein Girokonto hat, der bezahlt meist viel zu viel. In der Zwischenzeit sind die Gebühren und Zinsen vielfach deutlich gesunken. Die meisten Online-Anbieter bieten seit Langem komplett kostenfreie Girokonten an. Doch wer nur ein Girokonto bei der eigenen Hausbank hat und darüber hinaus möglicherweise noch auf die zusätzliche Kreditkarte des Instituts setzt, hat bei der Schufa meist einen positiven Vermerk. Kontinuität und Stabilität ist für die Schufa eben wichtig. Doch das ist nicht alles: Auch die Zahl der Konten und Karten per se spielt eine keineswegs vernachlässigbare Rolle.

Wieso sorgen mehr Konten für eine negative Bonität?

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Warum aber verschlechtert sich die Bonität, wenn man neben dem Konto bei der Hausbank auch noch das eine oder andere bei einer Direktbank oder einem anderen Institut eröffnet? Nun, das liegt daran, dass die Schufa durch mehr Konten ein größeres Risiko sieht. Das gilt allerdings nur dann, wenn das neue Konto mit einem Dispositionskredit daherkommt. Entscheidet man sich beispielsweise für ein Online-Konto ohne Schufa, steht einem dieses Problem nicht ins Haus. Dieses Konto wird von der Schufa gar nicht erst erfasst und sorgt daher nicht für eine Verschlechterung der Score. Doch nicht nur die Zahl der Konten, auch die Kontinuität spielt eine Rolle. Wechselt man oft das Girokonto, erkennt die Schufa ein Problem. Auch wenn man bei keiner Bank negativ aufgefallen ist, wird die Bonität bei vielen Wechseln automatisch schlechter.

Welche Rolle spielen Kontinuität und Anzahl bei Kreditkarten?

Auch bei Kreditkarten stoßen Verbraucher oft auf dasselbe Problem. Auch hier gilt: Bei sogenannten Prepaid-Kreditkarten, also etwa der Karte, die man mit dem Online-Konto ohne Schufa erhält, bleibt die Schufa komplett außen vor. Das liegt daran, dass hier kein Kreditrahmen vorliegt. Bei allen anderen Kreditkarten kann sich die Bonität dagegen stark verschlechtern. Das geschieht beispielsweise dadurch, dass ein Verbraucher eine oder zwei neue Kreditkarten beantragt. Durch den erweiterten Kreditrahmen, der oft im vierstelligen Bereich liegt, sieht die Schufa ein deutlich höheres Kreditausfallrisiko. Hat man also beispielsweise vier Kreditkarten mit einem Rahmen von jeweils über 2.000 Euro sieht die Schufa insgesamt einen „Kredit“ von 8.000 Euro. Auch bei Kreditkarten profitieren Verbraucher von einer gewissen Kontinuität, da auch hier häufige Wechsel einen negativen Einfluss auf die Bonität haben.

Wie kann man die Bonität mit mehreren Karten verbessern?

Keineswegs jeder Verbraucher mit mehreren Karten und Konten hat allerdings eine schlechte Bonität. Auch wenn man nicht auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, kann man die eigene Bonität trotz mehreren Karten und Konten aufbessern. Das funktioniert beispielsweise durch eine Erhöhung des jeweiligen Kreditrahmens des Kontos oder der Karte. Erhöht die Bank den Rahmen, deutet die Schufa das als einen Vertrauensbeweis. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Bonität aus!

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews