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23.10.2015

Der Fall Magnus Gäfgen bewegt erneut die Gemüter

Der Fall Magnus Gäfgen schlägt momentan wieder hohe Wellen. Der Kindermörder, der seit 2003 im Gefängnis ist, steht momentan in der Kritik, weil er während seines Aufenthalts in der Justizvollzugsanstalt Kassel einen netten Nebenverdienst gefunden hat. Er verdient neben seinem Gefängnisgehalt nach eigenen Angaben noch mehr als 1.000 Euro für juristische Tätigkeiten. Die Bild-Zeitung sieht gar einen Skandal: Der verurteilte Kindermörder Magnus Gäfgen verdient im Gefängnis Monat für Monat mehr als 1.000 Euro und könnte das Gefängnis so als reicher Mann verlassen. Insider gehen davon aus, dass das Vermögen von Gäfgen bis zu seiner Entlassung nach insgesamt 18 Jahren bei über 100.000 Euro liegen könnte. Auf ein so hohes Gehalt kommt Gäfgen, der für seine handwerklichen Arbeiten im Gefängnis einen Tagessatz von 11 Euro erhält, nur deswegen, weil er sich nebenbei auch noch mit juristischen Tätigkeiten „über Wasser hält“. Dafür sammelt er jeden Monat mehr als 1.000 Euro ein – und das ohne jegliche eigene Kosten.

Kindermord im Jahr 2001

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Die Geschichte von Gäfgen ist in Deutschland in die Kriminalgeschichte eingegangen, denn der damals noch nicht einmal 30-Jährige Gäfgen hatte aus Finanznot den Bankierssohn Jakob von Metzler entführt und getötet. Die Ermittlungen zogen sich über viele Monate hin, ehe man Gäfgen endgültig festsetzen konnte. Der Kindermörder wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, die er im Jahr 2003 antrat. Mit einer Entlassung ist im Jahr 2020 oder 2021 zu rechnen, vorausgesetzt, dass Gäfgen die psychologischen Untersuchungen meistern kann. Bislang allerdings scheint Gäfgen sich gut zu fügen. Er erhält sogar eine besondere intellektuelle Förderung, die ihm zweifelsfrei geholfen hat, heute einen netten Batzen Geld nebenbei zu verdienen. Doch reich war Gäfgen keineswegs immer.

Privatinsolvenz im Gefängnis

Als Gäfgen 2003 ins Gefängnis gekommen ist, hätte ihm ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa in Verbindung mit einer Schuldnerberatung sicher gut getan. Schon vor seinem Verbrechen aus Finanznot kämpfte Gäfgen gegen den finanziellen Ruin. Hätte sich Gäfgen damals Hilfe gesucht, wäre sein Leben vielleicht ganz anders gelaufen. Doch auch im Gefängnis entschied sich Gäfgen gegen eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa und meldete stattdessen Privatinsolvenz an. Seine Schulden waren damit nach insgesamt sechs Jahren hinter Gittern getilgt. Heute lebt Gäfgen seit mehr als fünf Jahren mit einem vernünftigen Vermögen, das er durch seine Arbeiten im Gefängnis und seine Nebentätigkeit als Jurist erwirtschaftet hat. Dass das überhaupt möglich ist, gefällt aber keineswegs jedem in Deutschland.

Geld verdienen hinter Gittern

Nicht nur die Bild-Zeitung, sondern auch viele andere Medien haben sich mit dem Thema Magnus Gäfgen und dem Geld verdienen im Gefängnis befasst. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander, denn einerseits erscheint es für die Resozialisierung nur mehr als richtig, dass auch Insassen Geld verdienen können. Andererseits allerdings werden die Kosten für die Unterbringung von der Allgemeinheit getragen. Das Gefängnis allerdings sollte eine Strafe sein und keine Möglichkeit, sich ein eigenes Vermögen aufzubauen. Rechtlich allerdings ist das möglich, weswegen auch ein Mann wie Magnus Gäfgen sich ein Vermögen aufbauen kann. Genauso hat man auch die Möglichkeit, im Gefängnis auf ein Online-Konto ohne Schufa zu setzen, um seine Schulden in den Griff zu bekommen.

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