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15.05.2017

Der Handyvertrag wird für Flüchtlinge zur Kostenfalle

In Deutschland kämpfen viele Menschen mit einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen finanzielle Probleme. Doch in Zukunft werden es vielleicht noch deutlich mehr werden, denn gerade die Flüchtlinge müssen immer häufiger mit finanziellen Problemen zurechtkommen. Das liegt auch daran, dass viele Unternehmen die Situation der Menschen eiskalt für ihre eigenen Zwecke ausnutzen. Gerade Mobilfunkunternehmen haben sich in den letzten Monaten sehr viel dazuverdient. Verträge für Flüchtlinge sind ein rentables Geschäft. Statt Prepaid-Karten werden meist Laufzeitverträge vergeben, oft mit teuren Auslandsoptionen. Das Problem nur: Wirklich verstehen tun die Verträge nur die wenigsten Einwanderer. Oft fehlt es sogar an elementaren Deutschkenntnissen. Anstatt die Verbraucher wirklich aufzuklären, verweisen die Unternehmen allerdings auf die Verträge und das Kleingedruckte. Nur wenn ein Fremdsprachler kein Wort versteht, sollte eigentlich auch kein Vertrag zustande komme. Doch das scheint immer weniger zu interessieren. Die Verträge werden dennoch zugelassen und führen junge Flüchtlinge nicht gerade selten in die Überschuldung.

Schulden durch den Handyvertrag

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Schon unter deutschen Jugendlichen gibt es viele, die aufgrund von hohen Kosten durch den Handyvertrag irgendwann auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen. Doch unter Flüchtlingen könnte das Problem sogar noch größer werden, fehlt es ihnen doch an finanziellen Mitteln. Dazu kommt, dass die Kunden nur selten die Tragweite eines Vertrages verstehen und zudem nicht wissen, welche zusätzlichen Kosten auf sie zukommen. Viele Flüchtlinge mussten sich in dieser Sache schon an ehrenamtliche Helfer von Schuldnerberatungen wenden, die das Problem zunehmend wahrnehmen. Gerade Auslandsoptionen sind dabei ein entscheidendes Problem, denn viele Flüchtlinge wollen mit der Familie in ihrer Heimat sprechen. Die hohen Kosten dafür sind ihnen oft nicht bewusst.

Mobilfunkvertrag kostet jeden Monat viel Geld

Dass so manch ein Flüchtling vermutlich bald wegen Anzeichen einer Überschuldung auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen muss, liegt auch daran, dass ein Mobilfunkvertrag jeden Monat viel Geld kostet. Das ist in Deutschland schon grundsätzlich so, denn umfangreiche Verträge gibt es selten für weniger als 30 Euro im Monat. Doch dazu kommt bei Flüchtlingen das nächste große Problem: Zusatzoptionen für Telefonate ins Ausland oder aber einfach Anrufe in diese Länder kosten sehr viel Geld. Wer nicht aufpasst, zahlt schnell einen dreistelligen Betrag. Wer nicht versteht, dass Anrufe ins Ausland extra kosten, der muss manchmal sogar mit einer Handy-Rechnung im Bereich von 500 Euro zurechtkommen. Warnungen über die hohen Ausgaben bleiben seitens der Konzerne aber meist aus.

Bessere Aufklärung wäre zwingend erforderlich

Damit so etwas ein Einzelfall bleibt, wäre eine bessere Aufklärung wünschenswert. Schuldenberater und Verbraucherschützer fordern, dass eine ausführliche Beratung zwingend erforderlich ist. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass es dringend notwendig ist, dass alle Vertragsteilnehmer den Vertrag komplett verstehen. Das allein würde vermutlich dazu führen, dass der Mobilfunkvertrag nicht so häufig zu einer Schuldenfalle werden würde – weder für junge Erwachsene noch für Flüchtlinge. Wer bereits mit Problemen zu kämpfen hat, sollte derweil auf Hilfe setzen. Möglich ist das mit einer Schuldnerberatung und einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa. So kann zumindest das schlimmste – eine Privatinsolvenz – oft noch verhindert werden.

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