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30.01.2016

Der komplizierte Weg zur kostenlosen Schufa-Auskunft

Wer auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, der hat in seinem Leben zweifelsfrei auch schon Erfahrungen mit der Schufa gemacht. Dabei besonderes relevant: die Schufa-Selbstauskunft. Diese ist einmal im Jahr kostenlos, was allerdings keineswegs alle Bürger wissen. Das liegt auch daran, dass der Prozess der Beantragung der Selbstauskunft mit einigen Hürden verbunden ist. Macht ein Kreditantrag Sinn? Ist meine Schufa-Score immer noch durchschnittlich, obwohl ich auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setze? Fragen wie diese stellen sich viele Bürger in Deutschland. Was aber keineswegs jeder Verbraucher weiß, ist der Fakt, dass man einmal im Jahr eine komplett kostenfreie Schufa-Selbstauskunft anfordern kann. So erfährt man einmal alle zwölf Monate, wie es um die eigenen Daten bei der Auskunftei steht. Aus der Selbstauskunft kann man dann relativ einfach und schnell auslesen, ob man beispielsweise einen Kredit bekommen würde oder nicht. Auch für die Zahlung auf Rechnung für Online-Shops oder den Abschluss eines Mobilfunk- oder Mietvertrags spielt die Schufa-Score eine durchaus nicht unwichtige Rolle.

Nicht auf kostenpflichtige Angebote hereinfallen

SCHUFA Holding AGWer erstmals die Schufa-Selbstauskunft beantragt, der muss davon ausgehen, auf das eine oder andere Probleme zu stoßen. Diese Probleme hatten sicherlich auch schon so einige Inhaber eines Onlinekontos ohne Schufa, denn die Beantragung der eigentlich kostenfreien Auskunft auf der Website der Schufa ist alles andere als unproblematisch und einfach. Vielmehr müssen Kunden, die erstmals auf meineSchufa.de herumklicken, damit rechnen, dass sie auf kostenpflichtige Produkte stoßen. Nicht gerade selten fallen Verbraucher darauf herein und verzichten damit „freiwillig“ auf ihre kostenlose Auskunft. Die Schufa weist in dieser Hinsicht von sich und verweist darauf, dass auch die kostenlose Selbstauskunft einfach und schnell gefunden werden kann. Dennoch wird bei jedem Schritt noch einmal auf die „einfacheren“ und „komfortableren“ Formen einer kostenpflichtigen Auswahl hingewiesen.

Der beste Weg zur kostenlosen Auskunft

Eine gebührenfreie Auskunft ist nur dann möglich, wenn man die Auskunft online bestellt. Bei der Postbank, die mittlerweile ebenfalls eine Schufa-Auskunft bietet, ist eine kostenfreie Auskunft nicht möglich. Hier fällt immer eine Gebühr von 24,95 Euro – die auch dann anfällt, wenn man das zweite Mal im Jahr eine Auskunft anfordert – an. Auf der Website meineSchufa.de muss man derweil erstmal zurechtkommen. Wichtig ist, dass man immer auf den Passus „Datenübersicht nach §34 Bundesdatenschutzgesetz“ achtet, denn nur diese Auskunft ist kostenlos. Alle anderen Auskünfte, darunter beispielsweise eine Online-Auskunft oder eine mehrmalige Auskunft pro Jahr, kosten dagegen Geld. Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt und noch nie auf der Website unterwegs war, wird bei der Wahl zweifelsfrei auf Probleme stoßen – wenn man nicht gerade penibel darauf achtet, nur nach der Datenübersicht nach §34 Bundesdatenschutzgesetz zu suchen.

Kopie des Personalausweises ist erforderlich

Wer eine Schufa-Auskunft beantragen will, der muss dafür zwingend auch eine Kopie des Personalausweises vorlegen. Sobald das Formular für die Datenübersicht ausgedruckt ist, muss man diesem noch eine Kopie des Ausweises respektive eine Kopie des Personalausweises – dann ist allerdings auch eine Meldebescheinigung erforderlich – anheften. Nur wenn der Brief vollständig bei der Schufa eingeht, erhält man auch eine Auskunft. Auch hier ist allerdings nochmal Vorsicht geboten, denn auch auf dem Formular für die kostenlose Auskunft wird die kostenpflichtige Variante noch einmal erwähnt. Man sollte seine Unterschrift also nicht an der falschen Stelle machen.

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