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04.10.2015

Der komplizierte Weg zur Schufa-Selbstauskunft

Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt, der hat in der Vergangenheit meist bereits negative Erfahrungen mit der Schufa gemacht. Das kann viele Gründe haben. Immer öfter hat ein gewisser Hass auf die Schufa auch damit zu tun, dass es immer schwieriger wird, an die Schufa-Selbstauskunft, die einem nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz zusteht, heranzukommen. Das Online-Konto ohne Schufa gehört zu den wenigen Produkten auf dem Finanzmarkt, die komplett ohne Kontakt mit der Schufa auskommen. Das bedeutet, dass man weder bei der Beantragung des Kontoprodukts eine Schufa-Auskunft vorlegen muss noch die Bank Daten über das Konto an die Schufa weitergibt. So einfach ist es im Leben allerdings leider nur sehr selten. Vielmehr ist man heute in sehr vielen Lebensbereichen auf eine Schufa-Auskunft angewiesen. Das gilt nicht nur bei Finanzprodukten, wo das Onlinekonto zu einer guten Alternative geworden ist, sondern auch für den Job, die Anmietung einer neuen Wohnung oder die Teilnahme am Carsharing.

Jedes Jahr eine kostenlose Auskunft

SCHUFA Holding AGIm Regelfall läuft das Verfahren bei der Schufa-Auskunft so ab, dass ein Anbieter – also zumeist ein Unternehmen – bei der Schufa die Bonität des jeweiligen Verbrauchers prüft. Sobald das geschehen ist, wird eine Entscheidung mitgeteilt: Entweder der Kunde wird aufgenommen oder abgelehnt. Doch es geht auch komplizierter, denn nicht jeder hat Zugriff auf die Schufa-Datenbank. Bei einigen Unternehmen und besonders beim Arbeitgeber oder der Wohnungsanmietung muss man oft selbst eine Schufa-Auskunft vorlegen. Das allerdings ist komplizierter als man denkt, denn man erhält die Schufa-Auskunft nur einmal im Jahr kostenlos. Danach muss man einige Euro berappen, um sich die Auskunft zusenden zu lassen. Doch schon bei der ersten Auskunft gibt es meist Probleme.

Komplizierte Beantragung der Auskunft

Die Schufa-Selbstauskunft nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz, die man für ein Online-Konto nicht braucht, kann man grundsätzlich online beantragen. Auf der Website der Schufa sollte man eigentlich schnell und einfach an die Selbstauskunft kommen. So leicht ist es aber nicht, denn wer sich durch die Website der Schufa klickt, der wird immer wieder auf kostenpflichtige Angebote aufmerksam gemacht. Bis man sich zur kostenlosen Auskunft durchgeklickt hat, ist man schon fast am Verzweifeln. Es zahlt sich allerdings dennoch aus, denn eine jährliche kostenfreie Auskunft steht einem zu. Das gilt auch, obwohl die Schufa auf ihrer Website alles versucht, um eine kostenpflichtige Variante zu verkaufen. Notwendig ist die kostenpflichtige Papier-Variante der Schufa allerdings nahezu nie. Auch eine dauerhaft verfügbare Online-Auskunft – ein anderes kostenpflichtiges Modell – braucht nahezu kein Verbraucher.

Mahnende Worte von Verbraucherschützern

Wegen des schwierigen und verschleiernden Beantragungsprozesses hat die Schufa auch schon Verbraucherschützer auf den Plan gerufen. Es fehle schlichtweg an Transparenz, heißt es von Verbraucherschützern. Viele Kunden, die eigentlich nur eine kostenlose Auskunft wollen, würden durch die Praktiken nahezu dazu gezwungen, eine kostenpflichtige Auskunft zu beantragen. Um diese kommt man übrigens dann nicht drum herum, wenn man mehr als einmal im Jahr eine Schufa-Auskunft benötigt. Trösten kann man sich allerdings meist damit, dass man so zumindest an die neue Wunschwohnung oder den neuen Arbeitsplatz kommt. Dennoch wären ein einfacher Beantragungsprozess und eine möglicherweise zweite kostenfreie Auskunft wünschenswert. Auch über ein kostenloses Online-Angebot sollte der Gesetzgeber nachdenken.

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