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23.06.2015

Der Mietmarkt verändert sich in rasender Geschwindigkeit

Viele Inhaber von Produkten wie einem Onlinekonto ohne Schufa mussten sich in der Vergangenheit bereits mit Problemen in Gesprächen mit Maklern herumschlagen. Wenn die Bonität nicht stimmt, verweigern nicht unbedingt Vermieter, sondern oftmals Makler den Abschluss. Davon bekommt ein Vermieter oftmals gar nichts mit. Da kommt gerade recht, dass die Position von Maklern deutlich geschwächt wurde. rechnungenDie Bundesregierung hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Verhältnis zwischen Mieter, Vermieter und Makler beschäftigt. Das Ergebnis war die Schaffung eines Gesetzes, das sich mit dem sogenannten „Bestellerprinzip“ beschäftigt. Demnach zahlt den Makler seit dem 1. Juni derjenige, der ihn auch bestellt hat. Will ein Vermieter seine leerstehende Wohnung an den Mann bringen, muss er die Gage für den Makler bezahlen. Sucht ein Mieter dagegen eine Wohnung und engagiert dafür einen Makler, so zahlt er die Gage. Dass ein faires Prinzip wie dieses noch nicht länger existiert, überrascht doch sehr. Immerhin mussten Mieter bislang oftmals für eine Art „Nicht-Service“ bezahlen.

Vorteile für Menschen mit schlechter Bonität

Besonders in größeren Städten könnten von der Neureglung auch viele Besitzer von Produkten wie einem Online-Konto ohne Schufa profitieren. Bislang entschieden oftmals Makler darüber, ob die Schufa-Auskunft gut genug oder nicht ausreichend ist, um eine Wohnung anzumieten. Diese Entscheidung kommt zukünftig wohl wieder dem Vermieter zu. Grundsätzlich ist bekannt, dass die meisten Vermieter deutlich lockerer mit der Schufa-Auskunft umgehen – und manchmal sogar komplett darauf verzichten. Wer ein Online Konto ohne Schufa hat, der kann entsprechend aufatmen, denn die Bonität könnte bei der Suche nach einer Wohnung in Zukunft eine deutlich geringere Rolle spielen.

Vermittlung über das Internet

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Auch vor dem neuen Gesetz wurden bereits zahlreiche Mietverträge über das Internet abgeschlossen oder zumindest vorbereitet. Doch Portale wie Immobilienscout oder Immowelt werden es in den nächsten Monaten und Jahren wohl noch deutlich schwerer haben. Laut dem Handelsblatt stehen einige Start-Ups bereits in den Startlöchern. Sie wollen den Mietmarkt revolutionieren. Möglich soll das insbesondere durch die Vermittlung über das Internet sein. Die Theorie dahinter ist verdächtig einfach. Auf Portalen wie Nachmieter.de können „Vormieter“ ihre Wohnung anbieten und in Kontakt mit möglichen Nachmietern treten. Neben dem Wegfall des großen Kostenblocks Makler hat diese Art der Vermittlung noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Wenn die Mieter untereinander sprechen, findet eine viel fairere Bewertung der Wohnung statt. Böse Überraschungen gehören bei Anmietungen über Makler, denen der Gewinn in einigen Fällen wichtiger zu sein scheint als das Glück des Mieters, nicht gerade zur absoluten Seltenheit.

Social Media für die Wohnungsvermittlung

Wer auf ein Online Konto ohne Schufa setzt, muss sich auch bei der Wohnungsanmietung zukünftig wohl kaum mehr Sorgen um die Bonität machen. Viel wichtiger scheint Vermietern mittlerweile, einen Einblick in das Leben eines möglichen Mieters zu gewinnen. Auf „Faceyourbase“, einer anderen Vermittlungsplattform, müssen interessierte Mieter eine Informationen zu Lebensgewohnheiten, Hobbys, Tieren und weiteren spannenden Details machen. Auch eine Verknüpfung mit Social Media-Kanälen ist möglich. Anstatt die Bonität zu überprüfen, könnten Vermieter zukünftig die Lebensgewohnheiten des zukünftigen Mieters durchforsten. Wenn man nichts zu verbergen hat, spricht absolut nichts gegen diese moderne Art der Anmietung.

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