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04.03.2015

Der spektakuläre Diebstahl des Christian Schmidt

Es ist eine mehr als kuriose Geschichte: Die Landesbank Baden-Württemberg hat einen Schuldner in der Zentralkasse angestellt, ohne dessen Schufa-Eintrag zu überprüfen. Nun wurde bekannt, dass der Mann nicht nur stark überschuldet war, sondern auch noch 750.000 Euro entwendet hat. Nun befindet sich der Mann auf der Flucht. Christian Schmidt ist in den letzten Tagen deutschlandweit zu Ruhm gekommen. Nicht in positiver Hinsicht, denn Schmidt soll der Landesbank Baden-Württemberg 750.000 Euro geklaut haben. Zuvor hatte Schmidt zwei Mal eine Firmeninsolvenz und einmal eine Privatinsolvenz angemeldet. Schmidt hatte zuvor wohl nicht auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung gesetzt, denn so hätte er vielleicht die Privatinsolvenz verhindert und wäre im Zuge dessen auch nicht straffällig geworden. Stattdessen hat der Bankkaufmann einen anderen Weg eingeschlagen und ist nun auf der Flucht. Wohin Schmidt gegangen ist, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen unklar. Die 750.000 Euro, die er gestohlen hat, reichen allerdings erst einmal für ein langes Leben im Untergrund. Keine Schufa-Auskunft angefragt schufa-zentraleKurios ist die Geschichte von Schmidt allerdings in vielerlei Hinsicht. Zwar hätte Schmidt noch auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen können, seine Score bei der Schufa allerdings war enorm belastet. Seinem neuen Arbeitgeber, immerhin einer Bank, schien das egal zu sein. Dieses fordere aus Respekt für die Mitarbeiter keine Auskünfte an, hieß es dazu. Im Fall von Schmidt wäre das sogar einmal sinnvoll gewesen, denn so sehr eine Schufa Score manchmal belastet, hier hätte sie einmal geholfen, um eine Straftat zu verhindern. So konnte Schmidt, der sich gegen ein Online-Konto und für die Straffälligkeit entschieden hat, einen Betrag von 750.000 Euro entwenden und sich auf die Flucht vor der Strafverfolgung machen. Schmidt hatte in Las Vegas sein gesamtes Vermögen verloren Der Fall von Christian Schmidt geht aber noch weiter zurück, wie der Spiegel in seiner Printausgabe berichtet. So habe der Bankkaufmann im letzten Jahr sein gesamtes Vermögen verloren – und zwar beim Glücksspiel in Las Vegas. Glücksspiel und die damit verbundene Sucht gehört in Deutschland zu den mitunter größten Risiken, um in eine Privatinsolvenz abzurutschen. Genauso wie Schmidt haben bereits viele Menschen ihr Vermögen durch Glücksspiel verloren. Wer sich aber zusammenrafft und auf eine Schuldnerberatung, eine Therapie und ein Online-Konto ohne Schufa setzt, der schafft es, diese schwere Phase hinter sich zu lassen. Gelingt einem das nicht, droht man wie Schmidt in die Straffälligkeit abzurutschen und sich jegliche Chance auf Rehabilitation zu verspielen. 750.000 Euro aus der Zentralkasse gestohlen Schmidt, der sich für einen Weg ohne Online-Konto, Therapie und Schuldnerberatung entschieden hat, beging seine Straftat am 23. Dezember. Er ließ zuerst unauffällig 750.000 Euro in eine Schublade fallen und entwendete das Geld einige Stunden später, als die Kollegen bereits gegangen waren. An den Weihnachtstagen fiel die Tat nicht auf, sodass die Jagd auf Christian Schmidt erst am 5. Januar begann. Laut neuesten Erkenntnissen der Polizei ist Schmidt bereits seit dem 26. Dezember auf der Flucht. Bislang fehlt jede Spur von dem Verbrecher, der seine Spielsucht wohl immer noch nicht in den Griff bekommen hat. Zweifelsohne scheint nicht unmöglich, dass auch das „neue Vermögen“ wieder in Las Vegas versandet.

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