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09.05.2016

Der Zusammenhang von Schulden und Arbeitslosigkeit ist kompliziert

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland wird derzeit häufiger diskutiert. Zwar ist die Entwicklung eigentlich gut, dennoch gibt es Zweifel am Fortgang. Auch in Österreich wird immer wieder über eine mögliche schwierige Zukunft gesprochen. Dabei geht es den Menschen eigentlich immer besser. So sinkt beispielsweise die Zahl der Privatinsolvenz seit Jahren deutlich. In Deutschland setzen immer mehr Menschen auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung. Selbstverständlich ist diese attraktive Kombination zur Entschuldung mit dafür verantwortlich, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland seit Jahren konstant zurückgeht. Doch auch die guten wirtschaftlichen Daten und die damit zusammenhängende niedrige Arbeitslosigkeit sorgen dafür, dass die Zahl der Privatinsolvenzen hierzulande seit mehreren Jahren rückläufig ist. Interessant ist dabei allerdings die Beobachtung, dass man die beiden Entwicklungen in Österreich nicht verbinden will. Durch das unterschiedliche Privatinsolvenzrecht sehen Experten die zurückgehenden Privatinsolvenzzahlen eher als ein Problem an. Demnach gäbe es statistisch bei einer höheren Arbeitslosigkeit weniger Privatinsolvenzen – eine Entwicklung, die sich nicht mit der in Deutschland deckt und auf den ersten Blick wenig nachvollziehbar ist.

Sorgt Arbeitslosigkeit für mehr Privatinsolvenzen?

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Der Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeit und der Zahl der Privatinsolvenzen ist eigentlich relativ schnell und einfach erklärt. Haben die Bürger durch eine Arbeitslosigkeit weniger Geld, sind Schulden nicht gerade eine Seltenheit. Das ist auch deshalb der Fall, weil viele Bürger nicht mit den Einbußen zurechtkommen und sich nicht durch ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa mit eingebauter Schuldenbremse unterstützen lassen. Selbstredend spielen auch langfristige Belastungen, etwa durch einen Kredit, bei der Schuldenproblematik durch Arbeitslosigkeit eine Rolle. Interessant ist allerdings, dass dieser Zusammenhang in dieser Form nicht überall existiert. Dadurch, dass man in Österreich bei der Privatinsolvenz einen nicht unerheblichen Teil der Schulden im Rahmen der Privatinsolvenz zurückzahlen muss, ist eine Insolvenz in Verbindung mit einer Arbeitslosigkeit nur schwierig möglich, da nicht das mögliche Kapital zur Befriedigung der Gläubiger aufgebracht werden kann.

Kann man als Arbeitsloser Privatinsolvenz anmelden?

Verunsichern lassen sollte man sich davon allerdings nicht, denn sowohl in Deutschland als auch in Österreich ist es grundsätzlich ohne Probleme möglich, als Arbeitsloser Privatinsolvenz anzumelden. In Deutschland ist sogar eine hohe Prozentzahl der Privatinsolventen gleichzeitig mit Arbeitslosigkeit belastet. Hierzulande ist aber auch dann ein Schuldenabbau möglich, wenn man nur einen Bruchteil der Gesamtschulden zurückzahlt. Für den Erfolg einer Privatinsolvenz ist nicht zwingend eine gewisse Rückzahlungsquote erforderlich. Dies ist nur dann der Fall, wenn man die Wohlverhaltensphase in einem kürzeren Zeitraum als den maximalen sechs Jahren beenden will. Natürlich gibt es aber auch hierzulande Voraussetzungen, die im Rahmen einer Privatinsolvenz erfüllt werden müssen. Diese sind aber weniger strikt als in anderen Ländern.

Ist eine Privatinsolvenz mit einem Job leichter machbar?

Arbeitslosigkeit während der Privatinsolvenz ist aber auch in Deutschland eine Belastung, die man nicht komplett unterschätzen sollte. Selbstredend ist eine Privatinsolvenz auch hierzulande mit einem Job besser handzuhaben, weil man im Monat knapp über 1.000 Euro – und damit meist deutlich mehr als bei Bezug von Hartz IV – zur Verfügung hat. Zwar muss man einen Großteil des Arbeitseinkommens an die Gläubiger zurückzahlen, doch tut man damit gleichzeitig auch das Richtige, indem man die eigenen Schulden zurückzahlt. Zwar ist eine Privatinsolvenz in Deutschland, etwa durch die Unterstützung eines Onlinekontos ohne Schufa, auch ohne Job machbar, mit Job ist sie aber ohne Zweifel einfacher!

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