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02.01.2016

Des einen Leid, des anderen Freud: Die Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz wird in Deutschland grundsätzlich eher verteufelt. Wer von dem Wort Privatinsolvenz hört, der bekommt fast sprungartig einen Reflex, sich schnell wegzubewegen. Doch eigentlich ist die Privatinsolvenz eine positive Entwicklung, denn sie bietet vielen überschuldeten Menschen einen Ausweg aus ihrer Situation. Wer auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, der hat vielfach ein entscheidendes Ziel: Die Privatinsolvenz verhindern. In vielen Situationen ist das auch genau der richtige Schritt, denn wer mit einer Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa gegen die Privatinsolvenz ankämpft, der hat oft auch die Chance, es ohne ein Insolvenzverfahren zu schaffen. Das allerdings gilt keineswegs für jeden, weswegen man die Privatinsolvenz nicht grundsätzlich verteufeln sollte. Für viele Menschen ist das Insolvenzverfahren nämlich sogar eine Art Licht am Ende des Tunnels. Als Hoffnungsschimmer gilt die Privatinsolvenz insbesondere für all diejenigen, die ihre Schulden ohne eine Privatinsolvenz bis an das Ende ihres Lebens nicht mehr zurückzahlen könnten.

Die Privatinsolvenz und ihre Nachteile

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Das Onlinekonto ohne Schufa gilt vielmals als entscheidender Weg, eine Privatinsolvenz zu verhindern. Doch wieso ist eine Verhinderung der Insolvenz überhaupt ein legitimes Ziel? Dafür gibt es mehrere Gründe, denn eine Privatinsolvenz ist beispielsweise mit strikten Einschnitten verbunden. Die Pfändungsfreigrenze liegt gerade einmal knapp über 1.000 Euro – ein angenehmes Leben ist so vielfach nicht mehr möglich. Hinzu kommt, dass zu Beginn einer Privatinsolvenz eine Pfändung des Eigentums, das zu Geld gemacht werden kann, stattfindet. Eine solche Pfändung belastet viele Menschen auch psychisch stark. Und zu guter Letzt ist da auch noch der öffentliche Druck. Wer Privatinsolvenz anmeldet, muss sich vielfach mit schiefen Blicken von Bekannten und der Familie herumschlagen. Auch heute gilt die Privatinsolvenz oft als Makel – auch bei Arbeitgebern oder Vermietern.

Die Privatinsolvenz und ihre Vorteile

Selbstredend macht eine Privatinsolvenz das Leben nicht unbedingt einfacher, doch für viele Betroffene ist das Verfahren dennoch eher ein positiver Ausweg als ein negatives Erlebnis. Das gilt insbesondere dann, wenn man ohne Privatinsolvenz schlichtweg keine Hoffnung mehr hat, die eigenen Schulden wieder in den Griff zu bekommen. In eine solche hochkomplexe Situation kommen vielfach Menschen, die sich etwa an den Finanzmärkten verzockt haben oder bei einer Baufinanzierung auf die Nase gefallen sind. Wer so hohe Schulden hat, dass er diese in seinem Leben nicht mehr abtragen kann, egal wie bescheiden er lebt, der sollte die Privatinsolvenz als Chance sehen. Nach sechs Jahren ist man schuldenfrei und kann wieder ein normales Leben beginnen – allen Nachteilen des Privatinsolvenzverfahrens zum Trotz. Dank dem neuen Privatinsolvenzrecht hat man zudem die Möglichkeit – sofern man etwa auf einem Online-Konto ohne Schufa eisern spart – das Verfahren bereits nach drei oder fünf Jahren zu beenden. Nötig ist dafür eine Zurückzahlung von 35 Prozent der Schulden und der Gerichtskosten beziehungsweise nur der Gerichtskosten.

Die Privatinsolvenz – Chance und Schicksal

Am Ende bleibt die Privatinsolvenz ein zweischneidiges Schwert. Wer es schaffen kann, seine Schulden auch mit einer Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa in den Griff zu bekommen, der sollte das tunlichst versuchen. Wem diese Chance nicht offensteht, weil die Schulden schlichtweg zu hoch sind, der sollte den Hoffnungsschimmer der Privatinsolvenz ergreifen. Zumindest in einigen Jahren kann man so wieder normal leben.

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