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06.11.2014

Deutsche Bahn – Zahlung mit Kreditkarte und PayPal wird künftig teurer

Jahr für Jahr steigen die Preise bei der Deutschen Bahn – erhöhte Personal- und Energiekosten werden nur zu gern als Grund genannt. Doch der Frust beim Kunden ist groß, denn am Service ändert sich für viele scheinbar nicht viel. Preiserhöhungen, Zugausfälle und Verspätungen oder Bauarbeiten – die Bahn steht mehr in den negativen Schlagzeilen, als dass sie für Freude beim Kunden sorgt. Seit dem 4. November kommt nun dazu, dass auf Zahlung mit Kreditkarte Gebühren erhoben werden. Viele Fahrkarten werden derzeit wohl nicht verkauft, denn aktuell stehen bei der Deutschen Bahn viele Züge still. Die GDL ruft alle Gewerkschafter auf, ihre Arbeit für die kommenden Tage niederzulegen. Der Arbeitskampf soll bei den aktuellen Tarifverhandlungen mit der DB ein klares Zeichen setzen. Mehr Geld, weniger Arbeit – wenn man es grob zusammen fassen will – ist das Ziel.

Wer für die Zahlung Kreditkarte oder PayPal nutzt, muss fortan drauf zahlen

Seit dem 4. November fallen für Kunden, welche ihre Fahrkarten für Fernverkehrsfahrten mit der Kreditkarte oder über PayPal bezahlen, Gebühren an. Der Kauf weiterer Fernverkehrsprodukte wie beispielsweise Fahrradkarten oder auch der Kauf einer BahnCard zählt ebenfalls dazu. Dabei entstehen ab einem Wert von 50,00 Euro zusätzliche Entgelte, die sich zwar im Rahmen halten, für Vielfahrer jedoch wird es sichtlich teurer. Dieser Abschlag staffelt sich dabei wie folgt:euromuenzen-gross
  • 0,00 bis 49,99 Euro: 0,00 Euro
  • 50,00 bis 74,99 Euro: 0,50 Euro
  • 75,00 bis 99,99 Euro: 0,75 Euro
  • 100,00 bis 124,99 Euro: 1,00 Euro
  • 125,00 bis 149,99 Euro: 1,25 Euro
  • 150,00 bis 174,99 Euro: 1,50 Euro
  • 175,00 bis 199,99 Euro: 1,75 Euro
  • 200,00 bis 224,99 Euro: 2,00 Euro
  • 225,00 bis 249,99 Euro: 2,25 Euro
  • 250,00 bis 274,99 Euro: 2,50 Euro
  • 275,00 bis 299,99 Euro: 2,75 Euro
  • ab 300,00 Euro: 3,00 Euro
Grund: Die Bearbeitungsgebühren der Kreditkartenanbieter sind gestiegen und nehmen mit einem Betrag im zweistelligen Millionenbereich einen zu großen Anteil an Ausgaben des Konzerns an. Aus diesem Grund hat sich die DB dazu entschieden, diese anteilig auf die Kunden abzuwälzen.

Kostenlose Alternativen gibt es auch weiterhin

Die Gebühren halten sich in Grenzen, werden dennoch für viele ein weiteres Ärgernis werden, wenn es um das sensible Thema „Deutsche Bahn“ geht. Mit dem Lastschriftverfahren oder der SOFORT-Überweisung stehen den Kunden aber auch weiterhin kostenlose Alternativen zur Verfügung. Kreditkarte bzw. Paypal muss nicht sein. Auch in den Reisezentren bzw. an den Automaten der DB kann man auch weiterhin gebührenfrei mit Bargeld oder der Girocard zahlen. Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

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