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27.08.2017

Die Armen werden immer ärmer

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Während des G20 Gipfels in Hamburg gab es in der Hansestadt und ganz Deutschland so einige Proteste. Besonders interessant waren dabei die Aktionen der Kirchen, die sich allen voran gegen die Armut und Überschuldung gewendet haben. Selbstredend nimmt man in diesem Moment an, dass es um schwere Armut in Entwicklungsländern geht. Doch das ist so nicht ganz richtig. Auch in Deutschland existiert das Problem weiterhin, wie aktuelle Statistiken zeigen. Teilweise steigen Armut und Überschuldung sogar an – der guten wirtschaftlichen Situation zum Trotz. Das liegt allen voran an der immer größer werdenden Schere zwischen arm und reich.

Die Reichen werden immer reicher

In den USA gibt es diese Entwicklung im Prinzip schon seit Jahren: Diejenigen, die viel Geld haben, werden immer reicher. Gleichzeitig werden diejenigen, die sowieso schon wenig haben, immer ärmer. Man spricht dabei von der sogenannten Schere zwischen arm und reich. Das System der sozialen Marktwirtschaft, welches das Wirtschaftsdenken in Deutschland dominiert, sollte das eigentlich verhindern. Dass aber immer mehr Menschen auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, spricht eine andere Sprache. Und tatsächlich: Die Millionäre in Deutschland werden immer reicher. Die Firmeninhaber bauen ihr Vermögen immer weiter aus und die Manager bekommen immer höhere Gehälter. Schön zu sehen ist die Entwicklung auch beim sogenannten Volkssport Fußball. Die Gehälter bewegen sich mittlerweile in astronomischen Höhen, die längst nichts mehr mit dem zu tun haben, was wirklich geleistet wird.

Die Armen bekommen immer weniger ab

Gleichzeitig zeigt sich auf der anderen Seite, dass das Leben auch in guten Zeiten nicht zwingend gut sein muss. Wer wenig verdient, muss in Deutschland mittlerweile fast immer auf Unterstützung setzen. Zur Verfügung gestellt wird diese beispielsweise durch eine Schuldnerberatung oder ein Online Konto ohne Schufa. Doch dass so viele Menschen Unterstützung brauchen, sollte eigentlich alle aufhorchen lassen. In guten wirtschaftlichen Zeiten sollte es auch den Armen bessergehen, immerhin werden in Deutschland immer mehr Milliarden für soziale Zwecke aufgewendet. Nur landen diese scheinbar wieder bei den Reichen und nicht bei den Armen, denn die Zahl derer steigt weiter. Aktuelle Statistiken zeichnen dahingehend ein trauriges Bild.

Die Ungleichheit wird zu einem großen Problem

Dass eine weitere steigende Ungleichheit nicht nur für die Armen zu einer Gefahr wird, sollten die Beispiele anderer Länder gut zeigen. Wo die Ungleichheit besonders groß ist, steigt auch die Verbrechensrate. Der gesellschaftliche Zusammenhalt bricht auseinander, die Reichen haben nur noch mit den Reichen zu tun und die Armen nur noch mit den Armen. Gerade in Zeiten des Terrorismus ist das eine sehr gefährliche Entwicklung. Dass immer mehr arme Menschen auf ein Online Konto ohne Schufa setzen müssen, mag im ersten Moment den meisten „Reichen“ egal sein. Sollte es aber nicht, denn der gesellschaftliche Zusammenarbeit ist eines der wichtigsten Güter in Deutschland – das zeigt schon die Vergangenheit. Mehr Solidarität und eine bessere Umverteilung sollten daher die höchsten Ziele sein.


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