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19.05.2016

Die Chance auf ein Comeback nach der Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Diesen Satz hört man heutzutage immer öfter. Das ist auch deshalb der Fall, weil ein immer besseres Verständnis für das Schicksal der Privatinsolvenz entsteht. Wer die Wohlverhaltensphase über sechs Jahre gut übersteht, der kann danach neu anfangen und noch einmal komplett durchstarten! Sechs Jahre lang mit einem gepfändeten Einkommen zurechtzukommen, ist sicherlich nicht einfach. Auch die möglichen persönlichen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten, die eine Privatinsolvenz mit sich bringt, einfach zu vergessen, ist schwierig. Doch wer es einmal geschafft hat – egal ob mit Onlinekonto ohne Schufa und Schuldnerberatung oder ganz allein – der steht vor der Chance, ein komplett neues Leben zu beginnen. Zumindest finanziell stehen einem nach einer Privatinsolvenz wieder fast alle Türen offen. Das gilt unabhängig davon, was man früher finanziell einmal falsch gemacht hat. Wer einstmals Insolvenz anmelden musste, der muss unter Umständen noch mit einigen Problemen bei der Kreditaufnahme oder allgemein bei Bankgeschäften zurechtkommen, doch zumindest im normalen Arbeitsleben kann man wieder voll durchstarten.

Spätere Haftung nach Privatinsolvenz nicht möglich

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Auch wenn man auf ein Pfändungsschutzkonto wie das Online-Konto ohne Schufa setzt, muss man während einer Privatinsolvenz damit zurechtkommen, dass das Gehalt nur zu einem gewissen Teil auf dem eigenen Konto landet. Derzeit liegt die Pfändungsfreigrenze in Deutschland bei etwas mehr als 1.000 Euro – jedes Einkommen, das darüber hinaus geht, wird gepfändet und von einem Treuhänder an die Gläubiger verteilt. Ein höherer Freibetrag ist beispielsweise dann möglich, wenn man Kinder hat oder Unterhalt bezahlen muss. Dennoch gilt: Wer in der Privatinsolvenz hart arbeitet und viel Geld verdient, der hat davon im Prinzip nichts. Wer die Privatinsolvenz dagegen erfolgreich hinter sich gebracht hat, der kann auch wieder mehr Motivation an den Tag legen, denn Gehaltsauswirkungen zeigen sich auch wieder im Geldbeutel. Eine nachträgliche Haftung durch Gläubiger ist nach einer erfolgreichen Privatinsolvenz derweil nicht möglich.

Durch Scheitern und die Vergangenheit lernen

Immer häufiger werden Menschen, die einstmals gescheitert sind oder finanzielle Schwierigkeiten hatten, von Unternehmen auch als Arbeitskräfte gesucht. Wer mit der Drucksituation einer Privatinsolvenz umgehen kann, der wird immer mehr zu einer gefragten Persönlichkeit. Auch gescheiterte Gründer werden durch eine langsam besser werdende Akzeptanz von Scheitern in Deutschland zu einer immer gefragteren Klientel. Grundsätzlich sollte man auch selbst genau nach den Dingen suchen, die man durch die Privatinsolvenz dazugelernt hat. Meistens kann man nach einer Privatinsolvenz nicht nur besser mit Geld umgehen und bescheidener leben, sondern weiß auch ganz anders mit schwierigen Situationen umzugehen – das kann sich schnell auszahlen.

Mit dem Onlinekonto zum Neustart

Wer die Wohlverhaltensphase gerade hinter sich gebracht hat, der könnte allerdings durch Banken und die Schufa beim Comeback ausgebremst werden. Deswegen gibt es Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa, die auch komplett ohne Schufa-Abfrage eröffnet werden können. Hat man erstmal wieder ein normales Girokonto mit allen Funktionen, so kann man auch wieder voll durchstarten. Das gilt sowohl für das geschäftliche als auch für das private Leben. Nach einer Privatinsolvenz beginnt sozusagen ein komplett neues Leben – und wer sagt, dass dieses nicht sogar deutlich besser sein kann als das vorherige?

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