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12.05.2015

Die eigene Karriere gnadenlos weggeworfen

Sportwetten sind gefährlich. Das ist in Deutschland mittlerweile vielen Menschen bekannt. Noch lange aber noch nicht allen, wie der Fall von René Schnitzler zeigt. Der frühere Profi-Fußballer ist durch Sportwetten vollkommen abgerutscht. Mittlerweile musste er nicht nur Privatinsolvenz anmelden, sondern steht sogar vor Gericht. Vom großen Star zur gescheiterten Persönlichkeit. Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrer Onlineausgabe über einen der interessanten Fälle, welchen die Fußballwelt in den letzten Jahren zu bieten hatte. Interessant insbesondere als negatives Beispiel, das andere Sportler von den gleichen Fehlern abhalten sollte. René Schnitzler galt noch vor wenigen Jahren als eines der größten deutschen Stürmertalente. Eine große Zukunft wurde dem jungen Mann vorausgesagt. Er schafft zudem sogar den Durchbruch und stürmte in der 2. Liga unter anderem für den FC St. Pauli. Erfolge feierte Schnitzler auf dem Platz zwar auch noch als er in anderer Hinsicht abrutschte – wenige Monate später war aber auch mit dem Profifußball Schluss. Spielsucht treibt Profi in den Ruin

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Etwas anderes als der Fußball faszinierte René Schnitzler noch mehr: Sportwetten. Wegen dieser verbrachte er viele Nächte in Spielhallen in der Stadt und in den nahen Niederlanden. Das wirkte sich auch seine Arbeit als Spieler aus. Zum Training erschien er teilweise vollkommen übermüdet und war zudem übergewichtig vom Konsum falscher Speisen. Dem FC St. Pauli war das irgendwann genug. Nach 33 Spielen, in denen Schnitzler immerhin sieben Tore schoss, war für den Stürmer Schluss. Danach ging es rasant bergab. Nachdem das Geld vom Profi-Fußball wegfiel und Wetten nicht aufgingen, war Schnitzler auf einmal Pleite. Zuvor hatte der Mann mit einem Gehalt von immerhin 12.000 Euro plus Prämien auf großem Fuße gelebt. Durch die Spielsucht hieß sein Schicksal auf einmal Privatinsolenz. Durch Spielsucht in die Privatinsolvenz Es darf angezweifelt werden, ob ein Produkt wie ein Online-Konto ohne Schufa Schnitzler damals geholfen hätte. Die Privatinsolvenz war scheinbar unausweichlich, hatte der frühere Profi nicht nur private Schulden, sondern insbesondere auch Wettschulden angehäuft. Die genaue Höhe ist zwar nicht bekannt, Schnitzler selbst spricht aber von einer sechsstelligen Summe. Doch die Privatinsolvenz ist nicht das einzige Schicksal, das der Mann, dem wohl nicht mal ein Onlinekonto geholfen hätte, erlebt hat. Momentan steht der frühere Profi vor Gericht – wegen Wettbetrug. Ihm wird vorgeworfen, auf Spiele seines eigenen Vereins gewettet zu haben und die Spiele absichtlich manipuliert zu haben. Das stimme nur teilweise, behauptet Schnitzler. Er habe zwar auf Spiele des FC St. Pauli gewettet, diese aber nie absichtlich beeinflusst. Hilfe für junge Fußballer Heute hat Schnitzler, der gerade einmal 30 Jahre alt ist und in einem alternativen Leben vielleicht sogar in der Bundesliga spielen würde, den Sportwetten abgeschworen. Er hat stattdessen ein Buch geschrieben, in dem er aufzeigt, wie er abgerutscht ist und welche Fehler er gemacht hat. Zudem gibt es Vorträge bei verschiedenen Vereinen, zuletzt auch bei Eintracht Frankfurt. So kann Schnitzler, der sein eigenes Leben durch die Spielsucht ruiniert hat und dem wohl nicht einmal ein Onlinekonto ohne Schufa helfen hätte können, zumindest andere davor bewahren, dieselben Fehler zu machen. Das normale Leben ist eben doch das bessere als der ständige Kick bei Sportwetten.

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