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29.12.2015

Die eigene Schufa Score im Griff behalten

Eigentlich hat man keine finanziellen Probleme und schon gar keine Probleme damit, seine Kreditraten zurückzubezahlen. Und dann passiert es auf einmal doch: Eine Rechnung wird übersehen, die Mahnungen und Inkassoschreiben wandern im Stapel der täglichen Post nach unten. Schnell hat man einen Schufa-Eintrag – muss man sich sofort um die eigene Bonität sorgen? Die Schufa Score ist alles andere als eine unkomplizierte Angelegenheit. Die Schufa muss ihre genaue Berechnung der Bonität nicht preisgeben, weswegen auch kein Bürger weiß, wie die Score berechnet wird. Wenig überraschend bekommt ein jeder Bürger sofort Angst, wenn es darum geht, einen negativen Eintrag bei der Schufa zu erhalten. Doch auch wenn man zur Sicherheit auf Produkte wie das Online Konto ohne Schufa setzen kann, muss man sich oft deutlich geringere Sorgen machen als man denkt. Die Schufa hat von über 90 Prozent der Einwohner nur positive Einträge. Hat man genug positive Einträge in seinem Datensatz, macht auch ein negativer die Bonität nicht gleich komplett kaputt.

Negative durch positive Einträge ausgleichen

SCHUFA Holding AGDie Bonität ist nur dann gefährdet, wenn man unvorsichtig vorgeht und nicht genügend positive Einträge bei der Schufa hat, um einen negativen auszugleichen. Wer beispielsweise bislang kaum auf dem Finanzmarkt aufgefallen ist, also etwa nur ein Girokonto hatte, muss damit rechnen, dass die Zahl der positiven Einträge sich in Grenzen hält. Wer dagegen schon länger auf Girokonten, Kreditkarten, Finanzierungen, Leasing oder Kredite setzt und bislang nie Probleme hatte, der wird eine Vielzahl an positiven Einträgen vorfinden. In letztgenanntem Fall ist ein einziger negativer Eintrag also nicht zwingend ein Problem. Auf die leichte Schulter sollte man einen negativen Eintrag aber dennoch nicht nehmen, denn aktuelle Einträge werden unter Umständen deutlich höher gewertet als alte, denn die Gläubiger interessieren sich selbstredend am meisten für die aktuelle Bonität.

Negative Schufa-Einträge einfach vermeiden

Wer Angst vor einem negativen Schufa-Eintrag hat, der sollte immer darauf achten, alle Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Das ist aber noch nicht die einzige Sache, welche die Bonität gefährden kann. Natürlich muss man auch Kreditraten immer pünktlich zurückzahlen. Ebenfalls nicht unwichtig: Wer zu viele Girokonten oder Kreditkarten hat beziehungsweise zu häufig das Institut wechselt, muss mit einer schlechteren Bonität rechnen. Das gilt allerdings nicht, wenn man sich für die Neueröffnung eines Onlinekontos ohne Schufa entscheidet. Beim Online-Konto werden keine Daten mit der Schufa ausgetauscht – diese weiß also gar nicht, dass man das Konto hat. So kann sich eine Eröffnung auch nicht negativ auf die Score auswirken.

Die Score wieder aufpolieren

Wenn die Bonität erstmal beschädigt ist, hat man immer noch Möglichkeiten, sie durch einige einfache Tricks wieder aufzupolieren. Experten raten beispielsweise dazu, bei einer Autofinanzierung statt auf einen Kredit lieber auf Leasing zu setzen – die Schufa sieht das als Vertrauensbasis gegenüber dem Kunden. Bei der eigenen Bank kann man zudem nachfragen, ob man den Dispositionskredit oder den Kreditrahmen (bei Kreditkarte) erhöhen kann. Auch das sieht die Schufa positiv, weil einem Kunden so größeres Vertrauen entgegengebracht wird. Wer trotz negativer Schufa das Konto wechseln will, sollte allerdings zwingend auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzen. Ansonsten sind alle Bemühungen, die Score aufzubessern, schnell dahin.

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