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05.08.2014

Die Existenz vieler Insolvenzverwalter ist bedroht

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Deutschland leicht zurückgegangen, deutlich stärker ist allerdings die Zahl der Firmeninsolvenzen geschrumpft. Dank des neuen Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) müssen viele Firmen den schweren Weg nicht mehr gehen. Für viele Insolvenzverwalter könnte damit die Existenz bedroht sein. Es klingt fast ironisch, dass es in Deutschland mittlerweile insolvente Insolvenzverwalter gibt, doch mittlerweile scheint das Schicksal einer Privatinsolvenz sogar diejenigen zu treffen, die sich mit der Thematik bestens auskennen. Es sind gerade die Insolvenzverwalter, die langsam Probleme haben, ihre Auftragsbücher zu füllen. Das Problem: Seitdem die Finanzkrise überstanden ist, scheint die Insolvenz für die meisten Unternehmen in weite Ferne gerückt zu sein. Die meisten Unternehmen kommen momentan gut über die Runden, allen anderen helfen neue Gesetze, die eine leichtere Sanierung ermöglichen. In die Pleite rutschen deshalb nur noch sehr wenige Firmen. Anzahl an Insolvenzverwaltern wird deutlich zurückgehen Dadurch könnte der Markt an Insolvenzverwaltern deutlich kleiner werden. Frank Kebekus, ein von der Welt am Sonntag befragter Experte, geht sogar davon aus, dass es in wenigen Jahren nur noch 50 bis 60 Kanzleien geben könnte, die sich auf Insolvenzrecht spezialisieren. Heute sind es über 200, der Markt würde also mehr als nur deutlich schrumpfen. Ob das Horrorszenario eintritt, bleibt noch abzuwarten, viele Insolvenzverwalter suchen sich aber dennoch bereits andere Themenfelder. Denn so sehr es auch nach Ironie klingen mag, auch ein Insolvenzverwalter ist bei schlechter Auftragslage nicht vor einer Privatinsolvenz geschützt – Fachkenntnis hin oder her. Nur noch 25.000 Unternehmensinsolvenzen im Jahr Insgesamt sind in Deutschland momentan wohl etwa 2.000 Anwälte mit Insolvenzverfahren beschäftigt. Dabei gibt es einige Experten, viele Anwälte kümmern sich aber nur nebenbei um Insolvenzverfahren. Da es aber immer weniger Unternehmen gibt, die ein Insolvenzverfahren einleiten müssen, wird die Luft für all diejenigen, die sich auf das Thema spezialisiert haben, dünner. Für sie bricht nach und nach der Markt weg. In diesem Jahr wird es nach Daten von Creditreform nur noch etwa 24.000 bis 25.000 Unternehmensinsolvenzen geben – das wäre der mit Abstand niedrigste Wert seit Jahren. Im letzten Jahr gab es noch fast 30.000 Unternehmensinsolvenzen, schon das war ein neuer Rekord gewesen. Deutlich mehr Privat- als Unternehmensinsolvenzen Während auch die Zahl der Privatinsolvenzen langsam zurückgeht, ist der Rückgang bei den Unternehmensinsolvenzen deutlich rapider. Viele Insolvenzverwalter orientieren sich deswegen um, sie konzentrieren sich nun wieder auf gewöhnliche Arbeitsfelder eines Anwalts. Das Themengebiet Insolvenz scheint sich in Deutschland kaum mehr zu lohnen, profitieren kkreditkarten_1önnen nur noch große und international tätige Kanzleien. Sie haben den nötigen Kundenstamm und einen großartigen Ruf, dadurch kommen sie deutlich leichter an Aufträge als kleinere Konkurrenten. Für diese gilt es, das Feld nun zu räumen, wenn sie nicht selbst mit der Insolvenz kämpfen wollen. Immerhin dürften auch sie in diesem Fall nicht komplett ins Leere fallen, denn mit einem Onlinekonto gibt es auch dann, wenn die Bonität verloren geht, noch ein Konto. Damit kann die eigene Existenz schnell wieder aufgebaut werden, insbesondere dann, wenn das nötige Fachwissen vorliegt, um eine Insolvenz unbeschadet zu überstehen.

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