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26.06.2015

Die kostenlose Schufa-Selbstauskunft bekommt man weniger leicht als viele denken

Die Schufa ist für viele Verbraucher ein Rätsel. Viele Menschen, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, hoffen, dass sich ihre Bonität mittelfristig zum Positiven verändert. Um einen Überblick darüber zu behalten, sollte man jedes Jahr die kostenlose Schufa-Selbstauskunft anfordern. Doch das ist wesentlich schwieriger als man glauben mag. Die Schufa versucht nämlich, auch dem Verbraucher Geld abzunehmen.

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Eigentlich verdient die Schufa dadurch Geld, dass sie Bonitätsdaten von Verbrauchern an Firmen verkauft. Diese können anhand der Daten einschätzen, ob ein Verbraucher kreditwürdig ist oder nicht – eine wertvolle Information. Doch die Schufa versucht auch an anderer Stelle, Geld zu verdienen. Obwohl die Schufa-Selbstauskunft von Gesetzeswegen einmal im Jahr kostenlos sein muss, fallen viele Verbraucher auf Fallen auf der Internetseite der Schufa herein. Wer auf die falschen Dinge anklickt, der erhält schnell einmal eine Rechnung, die gleich mit der Auskunft mitkommt. Wer sich diese Verärgerung gar nicht erst antun will, der sollte genau darauf achten, dass er auf dem richtigen Pfad zur gebührenfreien Selbstauskunft bleibt.

Viele Fallen auf der Schufa-Website

Auf der Website der Schufa findet man viele verschiedene mögliche Auskünfte – nur die kostenlose ist bestens versteckt. Doch welche Vorteile bieten eigentlich kostenpflichtige Auskünfte? Für die Verbraucher zumeist überhaupt keine, denn oftmals sind kostenpflichtige Auskünfte nur dann sinnvoll, wenn man eine begrenzte Auskunft – etwa für einen möglichen Vermieter – vorlegen muss. In diesen Fällen kann sich eine kostenpflichtige Auskunft anbieten, etwa dann, wenn man einem Vermieter nur die relevanten und nicht alle Daten zur eigenen Finanzsituation offenlegen will. Auch dann, wenn die Schufa-Score mehrmals im Jahr von Relevanz ist – man also öfter einmal ein neues Konto eröffnet oder mehrere Handyverträge abschließt – kann sich eine zahlungspflichtige Option lohnen. So bietet die Schufa beispielsweise einen unbegrenzten Zugang zur Onlinedatenbank, in der alle Schufa-Daten aufgeführt werden. Auch eine Benachrichtigung über neue Eintragungen ist möglich.

Alternativen zum Weg über die Schufa-Website

SCHUFA Holding AGZwar benötigt man nicht bei jeder Eröffnung eines Finanzprodukts die Schufa-Auskunft, doch wenn sie einmal notwendig ist, dann gibt es auch noch alternative Wege als den komplizierten über die Schufa Website. Mehrere Webseiten bieten den Antrag in PDF-Form an. Ratgeber im Internet zeigen dann einen Weg auf, wie man die Schufa-Auskunft richtig und vollständig ausführt. So kann gewährleistet werden, dass man keine unnötigen Fehler macht, die später zu Problemen führen können. Diesen ausgefüllten Antrag muss man gemeinsam mit einer Kopie des Personalausweises (alles außer dem Vor- und Nachnamen, der Adresse, dem Geburtsdatum, dem Geburtsort und dem Gültigkeitsdatum darf geschwärzt werden) an die Schufa AG in Wiesbaden übersenden und schon erhält man kurze Zeit später die kostenlose Selbstauskunft zugesendet.

Die Schufa muss nicht immer im Spiel sein

Zu große Sorgen sollte man sich wegen der Schufa allerdings nicht machen, denn wer keine Lust hat, mit der Auskunftei zu interagieren, der findet heutzutage Alternativen. Das Onlinekonto ohne Schufa etwa bietet die Kombination aus einem vollfunktionsfähigen Girokonto und einer Kreditkarte – komplett ohne Schufa. Das bedeutet, dass die Schufa beim Online-Konto weder eine Rolle bei der Beantragung noch für andere Lebensbereiche eine Rolle spielt. Bei der Eröffnung des Onlinekontos werden schlichtweg überhaupt keine Daten mit der Schufa ausgetauscht. Wer ein Onlinekonto ohne Schufa hat und eine Selbstauskunft anfordert, der wird das Konto entsprechend auch nicht finden.

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