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20.09.2017

Die Mittelschicht verzweifelt an hohen Mieten

Bildquelle: © Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Wer sich heutzutage in deutschen Großstädten auf dem Wohnungsmarkt umsieht, der fällt vermeintlich fast vom Stuhl. Die Preise sind teilweise drei oder sogar vier Mal so hoch wie noch vor einigen Jahren. Besonders begehrte Wohnlagen werden Jahr für Jahr immer teurer. So teuer, dass selbst die normale Familie aus der Mittelschicht sich kein Haus mehr in der Stadt leisten kann. Die deutschen Innenstädte verkommen immer mehr zu Gebieten, in denen nur noch die reichsten der Reichen leben können. Diejenigen, die sich die Mieten nicht leisten können, müssen dagegen ins Umland ziehen. Das wiederum ist nicht für jeden leicht.

Geringverdiener sind chancenlos

Besonders schwierig ist die Situation zweifelsfrei für diejenigen, die nur ein geringes Einkommen haben. Wer nur den Mindestlohn oder etwas mehr als das verdient, findet mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit keine Wohnung in einer deutschen Großstadt. Selbst in eigentlich günstigeren Vierteln sind die Preise in den letzten Jahren enorm gestiegen. Wer versucht, die Mieten zu bezahlen, verschuldet sich oft und muss dann auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen. Selbst wenn bei einem Pärchen beide Personen arbeiten, reicht das Geld vielfach nicht aus, um die Miete in einer Innenstadt zu bezahlen. Von Alleinerziehenden braucht man gar nicht erst reden – wer nicht Vollzeit arbeiten kann, kann sich die Mieten in einer deutschen Großstadt sowieso nicht leisten.

Die Mittelschicht muss mehr und mehr kämpfen

Komplex ist die aktuelle Situation auch deshalb, weil die Mittelschicht immer mehr kämpfen muss. Selbst Normalverdiener können sich das Leben in deutschen Innenstädten immer weniger leisten. Wer ein Haus in einer Innenstadt sucht, der muss vielfach bereits mindestens zwei überdurchschnittliche Einkommen einbringen. Wer das nicht kann, der kann keine Mieten von oftmals mehr als 2.000 Euro netto im Monat bezahlen. Wer es dennoch versucht, scheitert finanziell vielfach nach einigen Jahren und muss dann auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen. Auch das ist alles andere als ein wünschenswertes finanzielles Schicksal für eine Familie, die einzig und allein einen angenehmen Ort zum Leben sucht. Doch nicht nur der Häusermarkt, auch der Markt für größere Wohnungen ist enorm überhitzt.

Die Politik ist im Kampf gegen steigende Mieten gefordert

Eingreifen muss in einer solchen Situation eigentlich die Politik. Sie muss Anreize schaffen, damit mehr günstiger Wohnraum gebaut wird und die Preise mittelfristig wieder sinken. Geschieht das nicht, müssen voraussichtlich immer mehr Menschen auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, weil sie sich die hohen Mieten einfach nicht mehr leisten können. Gleichzeitig werden die deutschen Großstädte immer mehr nur von den besonders reichen Mitgliedern der Bevölkerung bewohnt. Auch das ist sozial nicht wünschenswert, denn eine Ghettobildung wie diese funktioniert auch in vielen anderen Ländern nicht. Ein Eingreifen der Politik – das über die wenig funktionierende Mietpreisbremse hinausgeht, wäre wünschenswert.


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