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01.09.2015

Die Privatinsolvenz ist komplizierter als viele denken

Das Onlinekonto ohne Schufa hilft immer dann, wenn Menschen in eine finanziell schwierige Lage geraten. In vielen Fällen ist das die Privatinsolvenz, die für viele Betroffene sogar der letzte Ausweg ist. Doch „einfach Privatinsolvenz anmelden“, das geht nicht. Vielmehr ist der Weg zur Privatinsolvenz selbst steinig und hart – genauso wie die Privatinsolvenz selbst. Viele Menschen schaffen es bei Überschuldung, mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung wieder auf die Beine zu kommen. Das bedeutet aber noch nicht, dass die Privatinsolvenz in jedem Fall verhindert werden kann. Dieser letzte Ausweg wird gerne als ultimative Konsequenz hingestellt, doch so einfach ist es nicht. Man kann nicht einfach zu Gericht gehen und Privatinsolvenz anmelden. Gerichte setzen voraus, dass der Überschuldete zuvor versucht hat, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zu erzielen. Um das zu beweisen, muss eine Erklärung eines Treuhändern, also etwa eines Schuldnerberaters, vorliegen. Wer also etwa mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung versucht, seine Finanzen wieder in den Griff zu bekommen, dabei aber scheitert und auch keine Einigung mit den Gläubigern erzielen kann, dem steht die Privatinsolvenz offen.

Schutz der eigenen Wertgegenstände

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Wer Privatinsolvenz anmeldet, der muss entgegen des Volksglaubens auch nicht automatisch alles abgeben. Ist das Privatinsolvenzverfahren erstmal eröffnet, beginnt die Pfändung. Konkret bedeutet das, dass alle Gegenstände, die nicht für den normalen Lebenswandel benötigt werden, gepfändet werden und dann zu Geld gemacht werden können. Diese Finanzmittel fließen dann an die Gläubiger und werden damit zur Begleichung der Schulden eingesetzt. Konkret sind meistens nur Luxusgüter, also etwa Schmuck oder teure Uhren, betroffen. Ein Fernseher oder ein Computer kann nur im Ausnahmefall gepfändet werden, besteht doch ein Recht auf Information. Auch ein Auto kann nur dann gepfändet werden, wenn es nicht benötigt wird, um zur Arbeit zu fahren oder die Arbeit zu erledigen. Ausnahmen existieren hier allerdings bei teuren Autos, die durch ein günstigeres ersetzt werden können.

Pfändungsschutzkonto einrichten

Mit einem Online-Konto ohne Schufa ist man schon grundsätzlich auf einem guten Weg, wenn man die Überschuldung bekämpfen will. Stellt man das Konto auf ein Pfändungsschutzkonto um, darf man sich zudem über festgelegte Schutzgrenzen freuen. In der Wohlverhaltensphase haben Schuldner das Anrecht auf einen unpfändbaren Grundbetrag von 1.073,88 Euro des eigenen Einkommens. Dieser Betrag wird jeden Monat dem Pfändungsschutzkonto gutgeschrieben und darf nicht gepfändet werden, auch wenn man einen Teil des monatlichen Gehalts spart. Alles, was über diesen Betrag hinausgeht, darf dagegen an die Gläubiger weitergeleitet werden. Wer sich klug anstellt, kann aber auch von etwas mehr als 1.000 Euro im Monat ein normales Leben führen.

Ende der Wohlverhaltensphase in drei bis sechs Jahren

Die Privatinsolvenz kann in Deutschland nach drei, fünf oder sechs Jahren beendet werden. Dank des neuen Privatinsolvenzrechts haben Schuldner die Wahl, wann sie sich aus der Wohlverhaltensphase verabschieden. Dabei gibt es jeweils unterschiedliche Hürden, die teils schwer zu erreichen sind. Auch mit einem Onlinekonto ohne Schufa ist es schwer, die Wohlverhaltensphase bereits nach drei Jahren hinter sich zu lassen. Hierfür sind eine Rückzahlung von 35 Prozent der Gesamtschulden sowie eine Begleichung aller Verfahrenskosten notwendig. Einfacher ist da schon ein Ende nach fünf Jahren. Hierfür müssen einzig die gesamten Verfahrenskosten abgestottert werden. Mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung ist das machbar!

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