Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
06.06.2015

Drogenschmuggler muss mehrere Jahre ins Gefängnis

Einige Betrugsfälle sorgen für so etwas wie ein Stirnrunzeln. So etwa ein Fall aus Bayreuth, wo ein Crystal Meth-Schmuggler von seiner Unschuld überzeugt ist, während die Beweislast mehr als erdrückend ist. Der Mann selbst lebt mittlerweile in der Privatinsolvenz und kommt nur durch Unterstützung seiner Großmutter über die Runden. Seine nächsten Jahre wird er aber im Gefängnis verbringen.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Ein 50-jähriger Mann aus Pegnitz war in den letzten Wochen Teil einer der interessantesten Gerichtsprozesse der Region. Der Nordbayrische Kurier hat das Verfahren zusammengefasst. Interessant ist dabei insbesondere, dass die Stellungnahmen von der Staatsanwaltschaft und dem Angeklagten so weit auseinandergehen. Dabei ist grundsätzlich alles klar: Der Mann wurde als Kopf einer Drogenbande ausgemacht, die Geld mit dem Schmuggel von Crystal Meth aus Tschechien verdient. Bei dem Angeklagten wurden nicht nur größere Mengen der Droge gefunden, sondern auch Mittel zur Streckung sowie Bargeld. Der Angeklagte aber zeigt sich davon überzeugt, dass er unschuldig ist. Er habe Crystal Meth weder weiterverkauft noch gestreckt.

Privatinsolvenz nach Drogenkarriere

Doch das glaubt dem 50-Jährigen aus Pegnitz bei der Staatsanwaltschaft niemand. Ein Zeuge gab zu Protokoll, dass der Mann ihm Crystal Meth verkauft habe – alle anderen dagegen machten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Doch für den 50-Jährigen ist nicht nur die Verurteilung ein Problem, denn trotz der Drogenkarriere steht es finanziell alles andere als gut um dem früheren Maschinenmonteur, der heute arbeitslos ist. Nach eigenen Angaben musste er Privatinsolvenz anmelden und hat immer noch 150.000 Euro Schulden. Überleben könne er nur dadurch, dass seine Großmutter ihn unterstütze, gab er zu Protokoll. Ob in einem solchen Fall Produkte wie ein Onlinekonto helfen können, ist unklar. Zu undurchsichtig ist die Finanzsituation des heute Privatinsolventen.

Geschädigte rutschen ebenfalls in die Privatinsolvenz ab

paper workViel schlimmer als die persönliche finanzielle Situation des Mannes wog für die Staatsanwaltschaft allerdings etwas anderes: Der Mann habe nicht nur sich selbst den Drogen ausgesetzt, sondern auch noch andere in die Drogensucht gebracht. Die Folgen davon sind kaum absehbar. Dennoch ist klar, dass die Drogensucht viele Menschen in die Privatinsolvenz bringt. Nur wenigen gelingt es, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und sich einer Therapie zu stellen sowie auf die Kombination aus einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu setzen. Oftmals bedeutet eine Drogensucht sogar im Gegenteil einen totalen Absturz – nicht nur in finanzieller, sondern auch in sozialer und gesundheitlicher Hinsicht. Dass der 50-Jährige auch das fahrlässig in Kauf genommen hat, sahen die Richter sehr kritisch. Reue war bei dem mutmaßlichen Drogendealer nicht zu erkennen.

Unglaubwürdige Aussagen vor Gericht

So überrascht die Verurteilung des Mannes, die mit einer satten Freiheitsstrafe einhergeht, nicht. Aussagen wie die, dass er von Käufern nur eine Aufwandsentschädigung und keinen „Gewinn“ entgegengenommen habe, glaubte dem Mann vor Gericht niemanden. Auch, dass er Crystal Meth nicht für illegal hielt und dachte, dass die Droge nur gesundheitlich positive Folgen habe, glaubte dem Angeklagten niemand. Nun sitzt der Mann im Gefängnis und steht vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Wie viele andere Drogensüchtige wird der Kampf zurück in ein normales Leben mehr als schwierig. In solchen Fällen kann oft nicht einmal ein Allround-Produkt wie ein Onlinekonto ohne Schufa helfen, um zumindest finanziell wieder auf die Beine zu kommen. Es scheint, als gäbe es nicht für jeden eine zweite Chance.

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews