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27.11.2015

Dummer Diebstahl verschlimmert finanzielle Situation

Überschuldung führt immer wieder dazu, dass Menschen falsche Entscheidungen treffen. Auch im kleinen Ebersberg hat sich ein Fall abgespielt, der deutlich macht, wie verzweifelte Menschen in bestimmten Situationen reagieren. Dort hat ein überschuldeter Handwerker Maschinen von einer Baustelle geklaut und sie dann über Umwege weiterverkauft. Kurios ist die Geschichte, die sich vor einigen Monaten in Ebersberg abgespielt hat, allemal. Dort hat ein Handwerker auf zwei Baustellen Maschinen im Wert von insgesamt 6.500 Euro verkauft. Vor Gericht gab er zu Protokoll, dass er die Gelegenheit ergriffen habe, als er gesehen habe, dass er sich ohne Probleme Zugriff zu einer Baustelle verschaffen konnte. Anstatt die Maschinen aber selbst zu verkaufen, überließ er dies seinem Bruder und dessen Trauzeugen. Diese verkauften die Maschinen tatsächlich erfolgreich, wollten zu diesem Zeitpunkt aber nichts davon gewusst haben, dass die Maschinen gestohlen waren. Auch wenn die Richterin Zweifel hatte – für die beiden Verkäufer gab es am Ende einen Freispruch. Nicht so für den Haupttäter, der zudem in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Überschuldung und Privatinsolvenz

paper workDer Handwerker hätte es zweifelsohne nötig, auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa zu setzen. Er hat schon vor dem Prozess Privatinsolvenz angemeldet und ist scheinbar vollkommen blank. Unklar ist deshalb auch, wie er den entstandenen Schaden zurückzahlen soll. Er muss nämlich nicht nur mit einer Bewährungsstrafe von acht Monaten zurechtkommen, sondern ist zudem dafür verantwortlich, den gesamten Schaden zu bezahlen. Ein Schaden ist nämlich nicht nur dem bestohlenen Unternehmen, sondern auch dem Käufer der Maschinen entstanden. Für den kompletten finanziellen Schaden muss der Angeklagte aufkommen.

Privatinsolvenz befreit nicht von Schuld

Der Dieb, der lieber schon viel früher auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa gesetzt hätte, muss den Schaden aber trotz seiner Privatinsolvenz zurückbezahlen. Während man gewöhnlich nach einer Privatinsolvenz schuldenfrei ist, gilt das nicht, wenn eine Forderung aus einem Gerichtsprozess besteht. Dazu kommt, dass die Strafe erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens bekannt wurde. Forderungen, die nach Eröffnung des Verfahrens entstehen, müssen Schuldner sowieso auch nach einer Privatinsolvenz noch bedienen. Sie fallen nicht unter die übrigen Forderungen, die im Rahmen der Restschuldbefreiung nach drei, fünf oder sechs Jahren erlassen werden. Ob der Handwerker seine Schulden aber zukünftig begleichen kann, ist dadurch noch nicht sichergestellt. Das bestohlene Unternehmen kann aber davon ausgehen, zumindest einen Teil des Schadens erstattet zu bekommen.

Diebstahl fällt fast immer auf

Verzweifelte Diebstähle gehören bei überschuldeten Menschen nicht unbedingt zur Seltenheit. Dennoch sind die Taten nur in den seltensten Fällen erfolgreich. Viel sinnvoller ist es, auf Produkte wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen. Diese Kombination ist vielfach vielversprechend, um die finanzielle Situation wieder in den Griff zu bekommen. Diebstahl dagegen fällt wie im Fall des Täters aus Ebersberg fast immer auf. Im konkreten Fall war dafür nur eine Reparatur seitens des neuen Besitzers notwendig. Dabei fiel anhand der Seriennummer der Maschine auf, dass diese als gestohlen gemeldet wurde. Zudem stellte der Angeklagte eine Maschine, die sich so nicht verkaufen ließ, auf Ebay ein. Dort fand sie das bestohlene Unternehmen und schickte postwendend die Polizei zum Täter.

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