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17.08.2014

Ein Insolvenzplan kann die bessere Lösung sein

Laut Creditreform steckten 2012 drei Millionen Deutsche in der sogenannten Schuldenfalle. Den schweren Weg in die Privatinsolvenz haben allerdings deutlich weniger angetreten, insgesamt nur 90.000 Bürger. Das hat den Grund, dass die Privatinsolvenz nicht die einzige Möglichkeit ist, von den Schulden herunterzukommen. Daran ändert auch das neue Privatinsolvenzrecht wenig. Erst wird das Vermögen gepfändet, danach geht es in der sechsjährigen Wohlverhaltensphase an den Lohn. So lief eine Privatinsolvenz bisher. Seit dem 1. Juli soll das anders sein, denn im Rahmen der Neuregelung des Insolvenzrechts steht Schuldnern von nun an eine neue Möglichkeit der Restschuldbefreiung offen. Sie können sich bereits nach drei Jahren von ihren Schulden verabschieden. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn sie bis dahin 35 Prozent ihrer Schulden zurückzahlen konnten und zudem den Insolvenzverwalter bezahlt haben. Konkret bedeutet das, dass Schuldner gewöhnlich etwa 50 Prozent der Schuldmasse aufbringen müssen, um die Wohlverhaltensphase bereits nach drei Jahren beenden zu können. Creditreform-Sprecher Michael Bretz zeigte sich im Gespräch mit €uro ernüchtert: „Keine großen Auswirkungen“ prognostiziert er der Neuregelung. Ehepartner und Freunde können helfen Allerdings kann die Neuregelung für einige Bürger durchaus Vorteile bringen. Gemeint sind diejenigen, die sich bei Freunden oder Verwandten Geld leihen können. Eine Schenkung ist während der Privatinsolvenz unproblematisch, Sondergebühren müssen nicht abgeführt werden. Schenkt oder leiht also etwa die Ehefrau oder ein guter Freund einem Schuldner nach drei Jahren Geld, so kann dieser sich nach Möglichkeit aus der Privatinsolvenz herauskaufen. Möglich ist das nach Expertenmeinungen ansonsten wohl nur mit einem sehr gut bezahlen Job. Diesen haben während der Privatinsolvenz gewöhnlich nur die wenigsten Schuldner. Die Privatinsolvenz mit dem Insolvenzplan umgehen Wer sich mit Freunden, Partner und möglichst auch den Gläubigern gut versteht, der hat noch eine ganz andere Möglichkeit, um der Privatinsolvenz aus dem Weg zu gehen. Mit einem sogenannten Insolvenzplan lässt sich das Schlimmste oftmals verhindern. Dabei spielt die Art der Lösung keine Rolle, grundsätzlich können Schuldner das Geld beschaffen wie sie wollen, sofern der Insolvenzplan für die Gläubiger mehr Geld bringt als eine Privatinsolvenz des Schuldners. Die Gläubiger müssen dem Vorschlag allerdings zustimmen, ansonsten ist keine Abwicklung eines Insolvenzplanes möglich. Für diese hat die Variante allerdings ebenfalls Vorteile, denn im Gegensatz zur Privatinsolvenz wird hier kein Verwalter eingesetzt. Die Zahlungen des Schuldners gehen also komplett an die Gläubiger. Weg von der negativen Schufa nach drei Jahren Ein Insolvenzplan, der meist nur mit der Mithilfe von Freunden, die Geld leihen funktioniert, hat noch einen weiteren Vorteil gegenüber der Privatinsolvenz. Da weder nach dem neuen noch nach dem alten Insolvenzmodell eine Löschung des Schufa-Eintrags erfolgt, müssen sich Schuldner darauf einstellen, dass sie auch diweiteres-schufafreies-angebot-im-vergleich-13-2115e nächsten drei Jahre nach Insolvenzende noch mit großen Problemen kämpfen müssen. Wer dagegen den Weg geht, einen Insolvenzplan aufzustellen, der muss insgesamt nur drei Jahren warten, ehe alle Schufa-Einträge gelöscht werden. In der Zwischenzeit kann der Schuldner auf ein Onlinekonto setzen, denn dieses gibt es auch ohne Bonität. Mit dem Onlinekonto geht demnach weder nach der Privatinsolvenz noch nach einem Insolvenzplan der finanzielle Spielraum verloren. Der Start in ein neues Leben fällt dadurch deutlich leichter.

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