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27.05.2015

Ein Leben voller Schicksalsschläge statt der großen Karriere

Die Geschichte von Katrin Krabbe ist keine wie jede andere. Die ehemalige Spitzenleichtathletin war einer der ersten gesamtdeutschen Stars. Die Sprinterin gewann im zarten Alter von 21 Jahren zwei Gold-Medaillen bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Tokio im Jahr 1991. Danach ging es für Krabbe allerdings immer weiter bergab. Nun ist auch noch ihr Mann verstorben. Katrin Krabbe war so etwas wie der erste Star der Bundesrepublik Deutschland. Nur wenige Monate nach der Wiedervereinigung sprintete Krabbe bei der Leichtathletik WM in Tokio zu zwei Goldmedaillen: Auf 100 und auf 200 Metern. Das war zuvor noch keiner deutschen Sportlerin gelungen – und ist auch bis heute keiner mehr gelungen. Krabbe wurde eine große Karriere vorausgesagt. Weltruhm, finanzielle Sicherheit und mehr sollten dabei rausspringen. Doch alles kam anders. Zwei Skandale erschütterten ihre Karriere. Als erstes gaben drei Athletinnen aus ihrem Team in Südafrika eine identische Urinprobe ab, dann wurde sie positiv auf das Kälbermastmittel „Clenbuterol“ getestet. Verboten war dieses damals noch nicht, eine Dopingsperre gab es für Krabbe dennoch. Aus der Traum von Olympia.

Von der gesicherten Zukunft in die Privatinsolvenz

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Viele Menschen, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, wissen, wie nah eine große Zukunft und ein schweres Schicksal zusammenliegen können. So auch bei Katrin Krabbe, denn anstatt wie Teamkollegin Grit Breuer entschied sich Krabbe dafür, ihre Karriere nach der Dopingsperre nicht wieder aufzunehmen – mit 22 Jahren war Schluss für Deutschlands Vorzeigesprinterin. Das schien sie für den Moment aber nicht zurückzurufen, denn 1994 heiratete sie den Ruder-Vize-Weltmeister Michael Zimmermann, der als Rechtsanwalt arbeitete. Das Glück hielt einige Zeit an, ehe 2008 der nächste Skandal ans Licht kam. Im Jahr 2008 wurde Zimmermann wegen Steuerhinterziehung angeklagt – genau wegen dem Geld, das Krabbe auf Grund ihrer ungerechtfertigten Doping-Sperre als Schadensersatz zugesprochen bekam. Das Paar musste Privatinsolvenz anmelden.

Finanziell in der Sackgasse angelangt

Für Zimmermann und Krabbe war die Anklage nicht nur ein rechtliches Problem – er wurde zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Auch finanziell war die Anklage eine Katastrophe, denn sie war mit einer Steuerrückzahlung verbunden. Diese konnten sich Krabbe und Zimmermann aber nicht leisten. Die Privatinsolvenz war der einzige Ausweg. In dieser Situation hätte wohl auch ein Online-Konto ohne Schufa nicht mehr geholfen. Die Schulden von Krabbe und Zimmermann waren in diesem Moment wohl einfach zu hoch. In solchen Fällen können selbst ein Onlinekonto und eine Schuldnerberatung manchmal nicht mehr helfen. Doch nach der Privatinsolvenz kommt normal ein neuer Hoffnungsschimmer zum Vorschein – nur nicht bei Katrin Krabbe.

Selbstmord wegen Finanzproblemen

Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde Michael Zimmermann vor kurzem tot aufgefunden. In Berufung auf Ermittlerkreise gehen die Journalisten von Selbstmord aus. Der Grund für den Selbstmord waren wohl Nachforderungen. Da die Privatinsolvenz des Paars mit einer Straftat in Zusammenhang stand, konnten Nachforderungen schon zu Beginn des Verfahrens nicht ausgeschlossen werden. Ende 2014, so die Bild, wurden die Nachforderungen zur Gewissheit. Es ist zwar nicht bekannt, wie viel das Paar noch nachzahlen sollte, für Zimmermann war der Druck aber wohl schlichtweg zu groß. So muss Katrin Krabbe einen weiteren, dieses Mal den schlimmsten Schicksalsschlag ihres Lebens, verkraften. Und das auch noch mit der schrecklichen Gewissheit, dass es um finanzielle Dinge ging.

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