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05.05.2016

Ein zu negativer Blick auf die Privatinsolvenz ist übertrieben

Die Privatinsolvenz ist nicht gerade für viele positiv konnotiert, doch das Verfahren ist für viele Bürger deutlich wichtiger als manch einer denkt. Das gilt auch deshalb, weil die Privatinsolvenz nicht einmal jedem freisteht. Wer beispielsweise aus der Selbstständigkeit kommt oder noch Gehaltsforderungen an andere hat, kann in den meisten Fällen keine Privatinsolvenz anmelden. Auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen, lohnt sich bei finanziellen Problemen im Prinzip für jeden. Doch auch wenn das Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung einem ohne Zweifel eine große Hilfe sein können, ist die Kombination noch keine Garantie dafür, dass man die Schulden auch tatsächlich komplett abbaut. Stattdessen muss manch ein Verbraucher dennoch Privatinsolvenz anmelden und damit teilweise bis zu sechs Jahre in der Wohlverhaltensphase verbringen. Das bedeutet konkret oft ein Leben auf einem relativ niedrigen Lebensstandard mit Zugriff auf begrenzente Finanzmittel – unabhängig vom Gehalt. Doch die Privatinsolvenz ist dennoch ein richtiger und wichtiger Schritt.

Privatinsolvenz steht nicht jedem offen

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Die Privatinsolvenz wird oft als eine Art letzter Ausweg dargestellt und entsprechend negativ stilisiert. Doch im Prinzip ist die Möglichkeit einer Privatinsolvenz immer noch deutlich besser als keine Privatinsolvenz. Warum, das lässt sich recht schnell erklären: Wer auf eine Privatinsolvenz setzen kann, der hat die Möglichkeit, die eigenen Schulden irgendwann wieder abzubauen. In Ländern, in denen es keine Privatinsolvenz gibt, müssen viele Bürger derweil damit leben, dass sie keine Gelegenheit haben, ihre Schulden irgendwann endgültig abzubauen. Auch in Deutschland kann keineswegs jeder auf eine Privatinsolvenz setzen. Während alle Bürger die Gelegenheit haben, ein Onlinekonto ohne Schufa zu eröffnen und eine Schuldnerberatung aufzusuchen, steht die Privatinsolvenz insbesondere gescheiterten Unternehmern und Selbstständigen nicht offen. Auch in anderen Situationen kann einem der Zugang zur Privatinsolvenz verwehrt werden.

Sechs Jahre für den Komplettabbau der Schulden

Wem es nicht gelingt, die eigenen Schulden durch ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung abzubauen, der sollte sich entsprechend darüber freuen, dass es so etwas wie die Privatinsolvenz in Deutschland gibt. Es mag zweifelsohne angenehmere Schicksale geben als sechs Jahre lang mit maximal knapp über 1.000 Euro im Monat zu leben. Doch dennoch darf man sich nach eben sechs Jahren in der sogenannten Wohlverhaltensphase darüber freuen, dass die Schulden komplett abgebaut sind. Man erhält nach einer erfolgreichen Privatinsolvenz sozusagen die Chance, noch einmal komplett neu anzufangen, völlig egal was in der Vergangenheit passiert ist. Der Komplettabbau der Schulden eröffnet einem beispielsweise auch die Chance, noch einmal als Unternehmer oder in anderen Bereichen des Arbeitsmarkts durchzustarten.

Normales Leben während der Privatinsolvenz ist möglich

Die Chance auf einen Neustart sollte man entsprechend durchaus positiv sehen und die Privatinsolvenz daher keineswegs verteufeln. Wer diese mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung dennoch verhindern kann, macht sicherlich nichts falsch. Klappt das allerdings nicht, sollte man sich nicht zu lange grämen. Ein normales Leben ist auch während der Privatinsolvenz möglich. Man muss sich zwar darauf einstellen, dass das Einkommen ab einem Betrag von knapp 1.000 Euro gepfändet wird, der restliche Betrag steht einem aber voll zur Verfügung. Luxus kann man sich davon nicht gönnen, ein normales Leben ist aber dennoch möglich!

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