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21.07.2014

Eine MasterCard für Achtjährige

Kredit- und Debitkarten sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Nun versucht MasterCard bereits sehr junge Kunden zu gewinnen. Galt es lange als normal, dass Karten nur an Volljährige vergeben werden, wurden in den letzten Jahren mehrere Modelle für Teenager eingeführt. In England gibt es ab sofort sogar eine MasterCard, die für Kinder ab acht Jahren geeignet ist. In Deutschland sind die Regeln bezüglich Kreditkarten zumeist strenger als in anderen Ländern. Das zeigt auch ein aktuelles Beispiel in England. Während es in Deutschland, insbesondere auf dem Land, als Standard gilt, dass Jugendliche maximal über eine eigene Bankkarte verfügen, werden auf der Insel bereits Teenager mit Kreditkarten versorgt. Viele Banken vergeben diese erst ab 16 Jahren, es gibt allerdings auch Ausnahmen. Meistens sind diese dann jedoch sogenannte Debitkarten, die in Deutschland nie den Durchbruch geschafft haben. Dabei handelt es sich um einen Hybriden aus Kredit- und EC-Karte. Online bezahlen ab acht Jahren                                    Grundsätzlich unterscheiden sich Debitkarten allerdings kaum von einer Kreditkarte. Der entscheidende Unterschied ist der, dass die Summen direkt vom Girokonto des Inhabers abgebucht werden. Bei der Bezahlung, etwa im Geschäft oder dem Online-Handel, gibt es allerdings keine Einschränkungen. Entsprechend groß war der Aufschrei, als die Firma Osper vor wenigen Wochen eine Debitkarte vorstellte, die sogar Achtjährige verwenden dürfen. Zuvor gab es immerhin die inoffizielle Schwelle von elf Jahren. Nun scheint der Bann allerdings komplett gebrochen zu sein, die Begründung von Osper: „Kinder müssten früh lernen, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen“. Eine MasterCard für die Kinder Osper arbeitet eng mit MasterCard zusammen und hat sich bereits vor der Ausstellung der ersten Karten Gedanken über die Verwendung durch Kinder gemacht. So hat sich das Unternehmen für ein ausgeklügeltes System entschieden, in dem die Eltern den kompletten Überblick und die vollständige Kontrolle über das Finanzverhalten ihrer Sprösslinge haben. Das funktioniert durch ein zweigleisiges System. Zum einen können die Eltern jeden Monat ein Limit festlegen, wie viel die Kinder ausgeben dürfen. Dieses darf auch sehr niedrig, also beispielsweise bei zehn Pfund, angesetzt werden. Zum anderen bietet eine App einen Überblick über alle Transaktionen, die von dem Kind durchgeführt werden. Dadurch sehen Eltern sofort, wenn die Jugendlichen Ausgaben getätigt haben, die sie nicht hätten tätigen sollen. Schutzmechanismus bei Online-Bestellungen Darüber hinaus bietet Osper einen speziell entwickelten Mechanismus, der Kinder vor unpassenden Bestellungen schützt. So ist mit einer Kreditkarte der Firma beispielsweise keine Bestellung von Zigaretten, Alkohol oder pornografischem Material möglich – auch nicht dann, wenn die Eltern zustimmen. Trotz der großen Schutzsphäre sehen britische Verbraucherschützer das Modell kritisch, da es ihrer Meinung nach die Kinder zu früh an die Konsumgesellschaft heranführe. Davon lässt sich Osper allerdings nicht beeindrucken, denn die Firma sieht in ihrer neuen Kreditkarte ein innovatives Modell. Das sieht auch MasterCard, Herausgeber der Debitkarte, so. Das Unternehmen lobt insbesondere die Schutzmechanismen, die Osper seinen Kunden anbietet. Andere Anbieter in Großbritannien hatten zuletzt Karten herausgeben, die keinen speziellen Schutz für Minderjährige bieten. In Deutschland ist eine ähnliche Entwicklung allerdings noch nicht abzusehen, immerhin dürfen sich Kunden dank dem Onlinekonto aber bereits über die Möglichkeit, eine MasterCard ohne Schufa-Prüfung zu erhalten, freuen.

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