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23.12.2014

Experten stellen Schufa-Praxis in Frage

Für die Schufa sind es momentan keine leichten Zeiten. Immer mehr Experten sehen die Praktiken des Unternehmens aus Wiesbaden kritisch. Einige haben der Bundesregierung nun geraten, das Verfahren zur Errechnung des sogenannten „Scores“ genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieses sei eindeutig zu undurchsichtig und für Verbraucher kaum nachvollziehbar. Ein Girokonto ohne Schufa – diesen Wunsch hegen mittlerweile immer mehr Menschen. Der Grund dafür ist einfach, denn immer mehr Deutsche zeigen sich unzufrieden, ja erzürnt über die Methoden des Unternehmens aus Wiesbaden, das als Aktiengesellschaft auch an der Börse gelistet ist. Selbst Experten sehen die Auskunftei mittlerweile mehr als kritisch. Aus einem aktuellen Memorandum an die Bundesregierung wird allen voran der sogenannte „Score“ kritisiert. Dieser wird Unternehmen auf Anfrage und gegen Bezahlung weitergegeben. Diese können dadurch ermitteln, ob ein Käufer oder ein Kreditinteressierter eine gute Bonität aufweisen kann. Ist der Score zu niedrig, drohen etwa die Absage bei einem Antrag für ein Girokonto, die Unmöglichkeit einer Zahlung per Rechnung im Versandhandel oder gar höhere Kreditzinsen. Ein Drittel der Deutschen prüft Schufa-Daten nicht

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Die Expertenstudie, die der Hamburger Morgenpost vorliegt, zeigt deutlich, warum immer mehr Menschen sich für attraktive Alternativen wie das Onlinekonto ohne Schufa interessieren. So haben nur ein Drittel der von den Experten befragten Deutschen sich bislang der Schufa-Selbstauskunft bedient, die jedem Deutschen seit 2010 zusteht. Alle anderen scheinen längst resigniert zu haben und suchen nach Möglichkeiten, die Schufa zu umgehen. Das erklärt auch, warum interessante Alternativen wie das Onlinekonto, das es komplett ohne Schufa-Nachweis gibt, immer beliebter werden. Beim Onlinekonto wird nicht nur von Seiten der Bank nicht bei der Schufa angefragt, auch auf dem gegengesetzten Weg werden keine Daten ausgetauscht – bei den meisten anderen Kontoprodukten ist das anders. Berechnung der Werte oft undurchsichtig Das Problem der Deutschen mit der Schufa rührt aber nicht einmal daher, dass sie grundsätzlich gegen eine Auskunftei wären, sondern eher aus dem undurchsichtigen Verfahren der Bonitätsberechnung. In der Kritik steht etwa, dass Menschen mit mehreren Konten, die nicht etwa wie das Onlinekonto vor der Schufa „versteckt“ bleiben, eine schlechtere Bonität haben. Auch wer mehrere Kreditkarten hat, steht bei der Schufa schlechter da. Vielen Menschen fehlt dafür das Verständnis, denn wer noch nie Schulden gemacht oder noch nie eine Kreditrate verpasst hat, will keine Nachteile erfahren. Durch die Schufa tun viele Deutsche das dennoch, auch deswegen entscheiden sie sich für Alternativen wie das Online-Konto. Dieses setzt besonders darauf, dass die Privatsphäre des Kunden geschützt wird. Deswegen werden bei der Eröffnung weder ein Schufa- noch ein Gehaltsnachweis bei der Eröffnung verlangt. Änderungen an der Schufa-Praxis nicht absehbar Jeder, der hofft, dass sich bei der Schufa in absehbarer Zeit etwas verändert, wird vermutlich enttäuscht werden. In Wiesbaden gibt es bislang keine Absicht, die gängige Praxis bei der Score-Berechnung zu hinterfragen. Menschen mit vielen Kreditkarten oder Girokonten werden deswegen auch weiterhin Nachteile haben, wenn es um die Beantragung eines Kredits oder den Kauf im Online-Handel geht. Von Menschen, die mit Schulden kämpfen müssen, gar nicht erst zu sprechen. Immerhin gibt es Produkte wie das Onlinekonto als attraktive Lösung, ohne Kontakt mit der Schufa und ohne mögliche lästige Folgen.

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