Blog von Onlinekonto.de

Aktuelle News, Berichte und Hintergrundinformationen

Unser Onlinekonto-Blog berichtet nicht nur über Neuerungen am Produkt. Wir beleuchten die aktuellsten Themen rund um Onlinekonten, Prepaid MasterCards und Co. Dabei bleiben lohnt sich!

Service rund um die Uhr

Sie haben Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Hotline
16.10.2015

Falsche Beratung führt in die Privatinsolvenz

Wer heute an Profifußballer denkt, der hat sofort Millionenverträge im Kopf. Doch nicht alle Fußballerkarrieren sind so perfekt wie die von Christiano Ronaldo oder Thomas Müller. Und überhaupt war vor einigen Jahren noch vieles anders im Fußball. Ehemalige Profis wie Dieter Eckstein spüren das nun. Eckstein etwa musste zwischenzeitlich mit einer Privatinsolvenz leben. Heute ist Dieter Eckstein 51 Jahre alt. Vor 30 Jahren stand er dagegen noch vor einer großen Karriere. Diese sollte ihn unter anderem in die Nationalmannschaft bringen, einen hoch dotierten Vertrag bei Eintracht Frankfurt unterschrieb Eckstein zudem. Doch sein gutes Leben sollte nach seiner Karriere bald vorbei sein, denn als die Gehaltszahlungen ausblieben, war die Sache mit dem Geld schnell ein Problem. Eckstein macht dafür auch seinen damaligen Berater verantwortlich. Eine gewisse Schuld sieht der ehemalige Profi aber auch bei sich selbst. Sicherlich hätte auch Eckstein ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa geholfen, seine Situation in den Griff bekommen. Diese Unterstützung gab es zu dieser Zeit für Eckstein, der sich erstmals ausführlich zu seinen Problemen geäußert hat, aber noch nicht. Auch Schuldnerberatungen waren noch nicht mit heute vergleichbar.

Falsches Ausgabeverhalten wegen hohem Gehalt

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Vor kurzem hat Eckstein sich bei „Menschen bei Maischberger“ in der ARD über seine Schuldenvergangenheit geäußert. Dabei gibt er zu, dass sein Ausgabeverhalten eines der entscheidenden Probleme war, die ihn in seine schwierige Situation gebracht haben. Er habe schlichtweg viele Dinge gekauft, die er überhaupt nicht gebraucht hätte, so Eckstein. So geht es vielen Menschen, die auf einmal viel Geld verdienen – egal ob als Sänger, Schauspieler oder eben als Profisportler. Auch für Eckstein machte das hohe Gehalt im Profifußball es möglich, das eigene Geld in viele verschiedene Dinge zu investieren. Das sollte ihm einigen Jahre später zum Verhängnis werden – trotz seiner großen Vergangenheit als Nationalspieler.

Falsche Beratung kostet Eckstein viel Geld

Doch Eckstein will seine finanziellen Probleme, die damals möglicherweise mit einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa hätten eingedämmt werden können, nicht nur auf sein falsches Ausgabeverhalten schieben. Er sieht die Schuld auch bei seinem damaligen Berater. Dieser hatte dem damals 24-Jährigen ein Investment in Höhe von 1,3 Millionen DM aufgeschwatzt, erhält Eckstein. Die zwei Einfamilienhäuser seien ein gewinnbringendes Investment, habe sein Berater gesagt, so Eckstein. Auf einer Autofahrt stimmt der 24-Jährige zu und lies seinen Berater das Geld investieren. Das Vertrauen war da, weil der Berater ihm gerade einen attraktiven Vertrag bei Eintracht Frankfurt ausgehandelt hatte. Auch andere Größen des Fußballgeschäfts wie Rudi Völler hatten ihm den Berater empfohlen, so Eckstein.

Privatinsolvenz hinter sich gebracht

Nach seiner großen Karriere hatte Eckstein durch das Investment noch Schulden in Höhe von 600.000 DM. Diese konnte er natürlich nicht mehr begleichen, denn sein großzügiges Gehalt war auf einmal dahin. Eine neue Anstellung fand Eckstein nicht, weswegen er auf einmal nur noch Arbeitslosengeld erhielt. Natürlich reichte das nicht aus, um die Kreditraten zu begleichen. Eckstein musste Privatinsolvenz anmelden. Aus diesem Loch herausgekommen ist der ehemalige Profifußballer nur dank der Hilfe eines Freundes – einem von wenigen, mit denen er heute noch zu tun habe, so Eckstein. Mittlerweile führt Eckstein wieder ein ganz normales Leben. Die falsche Beratung seines Beraters hat dennoch zweifelsohne einige Jahre seines Lebens ruiniert.

Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews