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02.06.2015

Fristen sind für veraltete Schufa-Einträge von großer Relevanz

Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt, der hatte in der Vergangenheit meist Probleme mit der Schufa. Die wenigsten Verbraucher sind damit allein, denn kaum ein Deutscher hat ein „gutes“ Verhältnis mit der Auskunftei aus Wiesbaden. Oft wird die Bonität aber auch durch falsche oder veraltete Einträge belastet. Diese kann man mit Hilfe eines Anwalts löschen lassen. Die Plattform anwalt24.de berichtet in einem aktuellen Artikel über die Probleme von Verbrauchern mit falschen oder veralteten Schufa-Einträge. Dieses Thema wird immer relevanter, denn auch viele Kunden des Online-Kontos hatten in der Vergangenheit bereits damit zu kämpfen, dass die Schufa auf falsche D atensätze baute. Was in Deutschland allerdings die wenigsten wissen: Einen Schufa-Eintrag kann man löschen lassen – das gilt insbesondere dann, wenn dieser veraltet oder schlichtweg falsch ist. In einem solchen Fall kann man entweder selbst schriftlich einen Antrag auf Löschung stellen oder sich an einen Anwalt wenden. Letzterer hilft dabei, die Rechtsform einzuhalten, sodass eine Löschung auch zwingend erfolgt.

Kostenlose Selbstauskunft anfordern

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Wer trotz eines Online Kontos auf die Bonität angewiesen ist, etwa für die Aufnahme eines Kredits oder den Abschluss eines Mobilfunkvertrags, dem ist schon grundsätzlich zu einer Schufa-Selbstauskunft zu raten. Wer sich erst einmal durch den Dschungel der Schufa-Website, auf der an jeder Stelle für kostenpflichtige Angebote geworben wird, geklickt hat, der kann die kostenlose Selbstauskunft direkt online betragen. Möglich ist das allerdings nur einmal im Jahr, ansonsten fällt eine pauschale Gebühr an. Aus der Selbstauskunft können Verbraucher dann entnehmen, welche Einträge aus ihrem aktuellen Kreditverhalten und der Kredithistorie in die Score-Berechnung mit eingehen. Fällt ein falscher oder veralteter Eintrag auf, so sollte man sich postwendend um eine Löschung bemühen. Eine Selbstauskunft lohnt sich entsprechend immer, denn schon bei mehreren hunderttausend Schufa-Einträgen wurden Fehler gefunden.

Unterschiedliche Fristen für die Löschung von Daten

Während die Sache bei falschen Daten relativ einfach ist, tun sich die meisten Verbraucher dann schwer, wenn es um veraltete Daten geht. Wer nicht weiß, was wann als veraltet gilt, der sollte einen Blick auf die Zusammenstellung von Natalie Pastian-Gause auf anwalt24.de werfen. Sie zeigt auf, dass etwa Daten für ein Giro- beziehungsweise Kreditkartenkonto sofort nach Kontoauflösung gelöscht werden müssen. Dasselbe gilt für Bürgschaften. Diese müssen aus der Schufa-Score nach vollständiger Begleichung der Hauptschuld verschwinden. Angaben über Anfragen, etwa für eine Girokontoeröffnung oder eine Kreditkartenbeantragung, müssen nach zwölf Monaten aus der Score verschwinden. Für alle anderen Datensätze, also etwa Informationen zu Krediten, Insolvenzverfahren, Informationen aus dem Schuldnerverzeichnis oder aber nicht vertragsgemäß abgewickelte Geschäfte, gilt eine Frist von drei Jahren. Diese tritt aber erst bei vollständiger Rückzahlung beziehungsweise Klärung des Sachverhalts ein.

Veraltete Daten haben großen Einfluss auf die Score

Dass es sich deswegen lohnen kann, die Schufa-Selbstauskunft genau anzusehen, sollte klar geworden sein. Das gilt auch dann, wenn man sich bereits aus dem System Schufa verabschiedet hat und auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt. Die Bonität spielt nämlich auch in vielen anderen Lebensbereichen eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Besonders dann, wenn man einmal einen Kredit aufnehmen will oder sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung macht, sind die Schufa-Daten von größter Relevanz. Mit wenig Zeitaufwand kann man mit dem oben angesprochenen Verfahren für eine deutlich bessere Bonität sorgen!

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