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14.06.2017

Für Gläubiger ist die Privatinsolvenz oft eine Katastrophe

Das Insolvenzverfahren ermöglicht es Firmen und Verbrauchern, sich zu entschulden. Dadurch ist für die Betroffenen oft ein Neustart möglich. Doch die Insolvenz ist bei Gläubigern gar nicht gern gesehen, denn zurückgezahlt wird nur ein Bruchteil der eigentlichen Schulden. Lieber gesehen wird beispielsweise, wenn ein Verbraucher sich für ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung im Kampf gegen die Schulden entscheidet.

Die Rückzahlungsquoten bei Insolvenzverfahren in Deutschland sind gelinde gesagt katastrophal. Bei Unternehmensinsolvenzen schauen Gläubiger beispielsweise nahezu komplett in die Röhre. Die Rückzahlungsquote liegt bei Insolvenzen von Firmen hierzulande bei erschreckenden zwei Prozent. An einem konkreten Beispiel lässt sich sehen, wie schlimm das ist: Wenn ein Unternehmen einem Verbraucher 1.000 Euro schuldet und in die Insolvenz geht, erhält der Gläubiger (in diesem Fall eine Privatperson) gerade einmal 20 Euro heraus. Auch bei Privatinsolvenzen sieht die Rückzahlungsquote nicht wirklich besser aus. Wenig überraschend ist es mittlerweile sehr gern gesehen, wenn Verbraucher versuchen, mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen das Schicksal Überschuldung ankämpfen.

Privatinsolvenzen dauern lange und bringen Gläubigern wenig

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Das Problem an Privatinsolvenz ist, dass die Insolvenz nach sechs Jahren so und so vorbei ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Verbraucher einen Teil der Schulden zurückgezahlt hat oder nicht. Hat sich der Verbraucher während der sogenannten Wohlverhaltensphase nichts zu Schulden kommen lassen, endet die Privatinsolvenz nach sechs Jahren mit der Restschuldbefreiung. Für den Betroffenen beginnt damit im Normalfall ein komplett neues Leben ohne Schulden. Für die Gläubiger ist die Situation weniger rosig. Wurden keine oder nur geringe Schulden zurückgezahlt, gehen viele Gläubiger sogar komplett leer aus. Andere erhalten minimale Prozentbeträge, die wiederum allerdings kaum der Rede wert sind.

Arbeitslose zahlen während der Insolvenz oft keinen Cent

Besonders schwierig ist für Gläubiger die Insolvenz von Arbeitslosen. Diese haben meist nicht einmal ein Interesse daran, mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen die Schulden vorzugehen. Das liegt schon daran, dass sie meist sowieso keine Chance haben, die Privatinsolvenz früher zu beenden. Ein wirkliches Interesse daran, sich einen Job zu suchen, gibt es zudem auch nicht. Das verdiente Geld muss meist im Rahmen des Insolvenzverfahrens sowieso abgegeben werden. Einen großen Vorteil bringt der Job entsprechend nicht. Das zerstört oft die Motivation, überhaupt einen Job anzunehmen. Für die Gläubiger ist das eine Katastrophe, bekommen sie in diesem Fall meist keinen Cent zurück. Eine Rückzahlungsquote von 0 Prozent ist bei Arbeitslosen in Privatinsolvenz daher meist die Regel.

Verfahrenskosten fressen Rückzahlungsquote auf

Dazu kommt leider noch ein weiteres Problem der Privatinsolvenz. Dass Gläubiger lieber einen Kampf gegen die Schulden mit einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung sehen, liegt auch an den hohen Verfahrenskosten. Eine Privatinsolvenz kostet im Normalfall mindestens eine vierstellige Summe. Diese Kosten werden von einem Schuldner immer zuerst beglichen – erst danach geht es an die Rückzahlung der Schulden. Das führt dazu, dass die Rückzahlung der echten Schulden oft deutlich niedriger ausfällt als eigentlich möglich. Setzen Schuldner dagegen auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung, können sie ihre Schulden über einen längeren Zeitraum abbauen und müssen keine Gebühren für ein Verfahren wie die Privatinsolvenz bezahlen – die Gläubiger freuen sich darüber.


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