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06.09.2015

Gefahr von Doppeleinträgen im Schufa-Register

Auch wenn man ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa hat und einem die Schufa mittlerweile eigentlich egal ist, sollte man für sein Recht kämpfen. Oft klappt das relativ gut, denn viele Unternehmen und die Schufa sind oft im Unrecht, wenn es um Schufa-Einträge geht. Ein gutes Beispiel ist ein aktueller Prozess um einen doppelten Schufa-Eintrag. Über drei Jahre zog sich ein Rechtsstreit hin, in dem die Deutsche Postbank AG sich wegen eines doppelten Schufa-Eintrags vor Gericht zu verteidigen hatte. Das Unternehmen begründete den doppelten Eintrag richtigerweise damit, dass es seinen Namen zwischenzeitlich geändert habe. Der Eintrag des Schuldners stand dadurch unter dem Namen „Postbank AG“ und „Deutsche Postbank AG“ im Register. Fälschlicherweise ging die Postbank, so auch die Richter des Berufungsgerichts, davon aus, dass ein doppelter Schufa-Eintrag keinen Einfluss auf die Score habe. Besonders bei ungeschultem Personal bestehe die Gefahr, dass bei einem doppelten Eintrag auch eine doppelte Verschuldung gesehen werde – obwohl diese überhaupt nicht vorliegt.

Kämpfen für die richtige Schufa-Score

SCHUFA Holding AGSelbst für Kunden des Onlinekontos ohne Schufa, die sich beim Thema Girokonto keine Gedanken um die Schufa Score machen müssen, lohnt es sich, für das eigene Recht zu kämpfen. Die Schufa Score ist nämlich auch in anderen Bereichen des Lebens von großer Relevanz. Sei es bei Bestellungen im Internet, der Beantragung einer Kreditkarte oder aber beim Autokauf. Wichtig ist die richtige Score zudem dann, wenn man doch einmal einen Kredit aufnehmen will. Ist die Schufa Score schlechter als nötig, wirkt sich das auch negativ auf die Kreditzinsen aus. Deshalb lohnt es sich so sehr, zur Not auch vor Gericht zu ziehen, um Doppeleinträge und andere Fehler in der Schufa Score anzufechten.

Doppelte Schufa-Einträge gefährden die Bonität

Theoretisch sollte ein doppelter Schufa-Eintrag für die Score nicht von weiterer Relevanz sein. Ein solcher Eintrag sollte die Bonität eines Menschen, egal ob mit oder Online-Konto ohne Schufa, eigentlich nicht gefährden. Die Krux aber ist, dass nur geschultes Personal erkennt, dass es sich um ein und denselben Antrag handelt. Behandelt weniger gut geschultes Personal etwa einen Kreditantrag oder wird schludrig gearbeitet, besteht die Gefahr, dass eine doppelte Verschuldung angenommen wird. Das kann gravierende Folgen haben, die bis hin zu Ablehnungen bei der Anmietung einer Wohnung oder doppelt so hohe Sollzinsen bei einem Kredit gehen können. Wer sich Sorgen macht, dass auch in der eigenen Score ein Doppeleintrag vorliegen könnte, sollte eine kostenlose Schufa Selbstauskunft anfordern, um auf Nummer sicher zu gehen.

Doppeleinträge kommen häufig vor

Es kann sich auch lohnen, provisorisch eine Selbstauskunft anzufordern. Denn wer nicht gerade auf ein Online-Konto ohne Schufa, bei dem keine Kommunikation mit der Auskunftei aus Wiesbaden stattfindet, setzt, für den besteht immer die Gefahr eines Doppeleintrags. Ein solcher entsteht nämlich immer dann, wenn ein Finanzinstitut seinen Namen oder seine Geschäftsform ändert. Auch wenn ein Inkassounternehmen bezüglich einer Forderung eingeschaltet wird, kann ein Doppeleintrag entstehen. Hier liegen dann zum einen eine Forderung des Inkassounternehmens und zum anderen eine Forderung des ursprünglichen Gläubigers vor. All diese Doppeleinträge sollte man ausmerzen. Bei Gelegenheit sollte man die eigene Schufa-Auskunft zudem nach veralteten und falschen Einträgen durchsuchen. Auch so lässt sich die Score schnell und einfach verbessern!

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