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16.08.2015

Gewalttat wegen vergleichsweise geringer Schulden

Wer auf eine Schuldnerberatung und ein Onlinekonto ohne Schufa setzt, der tut meist alles, um seine Schulden abzubauen. Manche Menschen können mit Schulden dagegen überhaupt nicht umgehen und machen erschreckende Fehler. Ein Fall aus München macht das ein weiteres Mal sehr deutlich: Dort hat ein 24-Jähriger seinen Vermieter angegriffen – ihm droht eine lange Haftstrafe. Der Fall, über den die TZ berichtet, klingt wie eine Geschichte aus einem Krimi. Ein 50-Jähriger und seine Lebensgefährtin wurden von ihrem Mieter so angegriffen, dass sie um ihr Leben fürchten mussten. Der Grund: Schulden. Der junge Mann, der anfangs ein sehr guter und freundlicher Mieter war, hatte seine Schulden nicht mehr in den Griff bekommen. Da er gekündigt werden sollte, rastete er aus. Der Vermieter und seine Lebensgefährtin konnten sich nur mit Glück retten. Fälle wie diese häufen sich in letzter Zeit. Die Vielzahl der Schuldner allerdings ist vollkommen harmlos und setzt statt auf Gewalt auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Online-Konto ohne Schufa.

Starke Gewaltanwendung ohne Grund

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Die Schilderungen von Vermieter Uwe P. klingen erschreckend: „Wie aus dem Nichts schlug er mit den Fäusten auf meinen Kopf ein. Ich sah nur noch Sternchen, da warf er mich auf den Boden und ging mir an die Gurgel. Er setzte sich auf mich und würgte ganz gezielt – mit beiden Daumen auf den Kehlkopf. Bis ich keine Luft mehr kriegte.“ Während sich P. aus eigener Kraft befreien kann, begann der Mieter dann auch, seine Lebensgefährtin anzugreifen. Diese scheiterte daran, sich zu befreien und wurde sogar bewusstlos. Nur ein beherztes Eingreifen eines zufällig anwesenden Freundes konnte der Frau das Leben retten. Bis heute sind Uwe P. und seine Lebensgefährtin schockiert. Laut der TZ leben sie weiterhin in Angst.

Täter droht eine jahrelange Haftstrafe

Der 24-Jährige Täter war einst ein sehr guter Mieter gewesen. Bei seinem Einzug habe er die Miete von 350 Euro jeden Monat pünktlich bezahlt. Mit dem Vermieter und seiner Lebensgefährtin hatte er ein sehr gutes Verhältnis – von Zeit zu Zeit kochten sie zumindest gemeinsam. Doch dann veränderte sich innerhalb einiger Wochen alles. Nach einem Urlaub in Brasilien kehrte Johann K. mit einer neuen Einstellung zurück und verlor kurz darauf seinen Job. Auf die Beine kam er danach nicht mehr, stattdessen begann er sich dem Drogenkonsum hinzugeben. Zum Zeitpunkt der Tat hatte er schon über 500 Euro Schulden bei seinem Vermieter – die Kündigung stand kurz bevor. Das wollte der 24-Jährige, der vermeintlich unter Drogeneinfluss stand, durch Gewalt verhindern. Dafür droht ihm nun eine Haftstrafe von mehreren Jahren.

Zweiter Angriff innerhalb weniger Monate

Traurig ist dieses Ende auch deshalb, weil die Vermieter dem aggressiven 24-Jährigen sogar noch eine zweite Chance gegeben hatten. Einen Angriff im September hatten sie zuvor noch unter den Tisch fallen lassen, nun war die Geduld aber am Ende. Statt auf Drogen hätte Johann K. lieber auf eine Schuldnerberatung und ein Onlinekonto ohne Schufa setzen sollen. So hätte er die Schulden womöglich in den Griff bekommen und könnte auch weiterhin seiner Wohnung bleiben. Durch seine Gewalttat verbringt er die nächsten Jahre wohl ganz ohne eigene Wohnung in einer Zelle.    

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