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08.02.2016

Hängen gelassen von Banken und Versicherungen

Falsche Beratung führt nicht gerade selten in eine Situation, bei der die Privatinsolvenz die einzige verbleibende Lösung ist. Keineswegs immer geht die falsche Beratung dabei von Privatpersonen aus, denn auch etablierte Banken und Versicherungen sind immer wieder für die schlechte Beratung verantwortlich. Für Einzelpersonen bedeutet das oft ein ziemlich schlimmes Schicksal. Als Unternehmer nimmt man selbstredend auch für sich selbst ein enormes Risiko auf. Doch wer gut beraten ist und ein vernünftiges Geschäftsmodell hat, der hat meistens auch gute Chancen, die Selbstständigkeit zu meistern. Am Ende auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen zu müssen, um die Privatinsolvenz zu verhindern, sollte grundsätzlich in den wenigsten Fällen notwendig sein. Dennoch kommt es immer wieder vor. Auch in einem Fall in Erlangen stand eine junge Frau fast vor dem kompletten Aus, weil sie von ihrer Bank falsch beraten wurde. Sie soll ihr die falschen Versicherungen – die im Ernstfall nicht gegriffen haben – verkauft haben. Als die Versicherung – übrigens eine Tochter des Finanzinstituts – nicht bezahlt hat, bot die Bank nur einen Kredit mit Horrorzinsen an. Eigene Schuld nicht von der Hand zu weisen

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Nicht vollkommen zu Unrecht erklärt die Versicherung allerdings, dass eine eigene Schuld im konkreten Fall keineswegs von der Hand zu weisen. In eine Situation, in der eventuell ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung die letzte sinnvolle Lösung sein könnte, ist die Selbstständige nämlich durchaus wegen eines eigenen Fehltritts geraten. Als in ihrem Geschäft Brillengestelle im Wert von über 100.000 Euro entwendet wurden, gab es nämlich keine Einbruchsspuren. Die Versicherung hinterfrage daher zurecht, wie es ohne Einbruchsspuren zu einem Einbruch kommen konnte. Schnell ließ sich herausfinden, dass der Einbrecher einfach den Zweitschlüssel, der direkt unter der Kasse verstaut war, entwendet hatte. Versicherung greift ohne echten Einbruch nicht Dass ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung für die Selbstständige möglicherweise die letzte Lösung sind, liegt daran, dass die Versicherung in einem genau solchen Fall nicht greift. Anstatt das Geld für den entstandenen Schaden von der Versicherung zurückerstattet zu bekommen, muss die junge Frau damit leben, dass sie auf dem Schaden sitzenbleibt. Die Versicherung nämlich argumentiert, dass der Zweitschlüssel frei zugänglich war und damit nicht von einem Einbruch gesprochen werden kann. Neben dem Zweitschlüssel konnten Kunden auch den Schlüssel für die Toilette finden. Wer so grob fahrlässig handelt, der müsse damit rechnen, dass es früher oder später zu einem Einbruch kommen würde, argumentiert die Versicherung. Das sieht die Selbstständige, die in die Ecke gedrängt wurde, selbstredend anders. Eltern helfen der jungen Frau aus dem Schlamassel Noch allerdings muss die junge Frau noch nicht auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, denn auch wenn sie selbst nicht genügend Geld aufbringen kann, um für 100.000 Euro neue Ware zu kaufen, kann sie für den Moment überleben. Anstatt mit 24 Jahren Privatinsolvenz anmelden zu müssen, greifen ihr die eigenen Eltern unter die Arme – und haben dafür ihre Altersversorgung aufgelöst. Da bleibt nur zu hoffen, dass es für die junge Dame jetzt positiv in die Zukunft geht, denn ansonsten braucht nicht nur sie selbst, sondern auch noch ihre Eltern ein Onlinekonto ohne Schufa, um die Privatinsolvenz zu verhindern.

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