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20.08.2014

Hinter jeder Privatinsolvenz steckt ein Einzelschicksal

Geschichten wie diese sind rar und doch zeigen sie auf, wie vielfältig Gründe sind, wie Menschen in eine Privatinsolvenz geraten können: In Syke ist eine Frau in die Schuldenspirale geraten, ohne selbst je einen Cent zu viel ausgegeben zu haben. Ihr einziger Fehler: Sie hat einen Mann geheiratet, der selbst hohe Schulden angehäuft hat. Die Kreiszeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe über einen Fall von Privatinsolvenz, der aufzeigt, wie schlimm das Schicksal Menschen treffen kann, ohne, dass diese eine Schuld trifft. Im beschriebenen Fall geht es um eine Frau, die sich, wie es in dem Artikel heißt, „nie vorstellen konnte“, jemals in die Privatinsolvenz zu schlittern. Seit nun mehr 20 Jahren gibt es die Schuldnerberatung in Syke, ähnlich lang hat auch Helene Vidal (Name von der Kreiszeitung geändert) mit dem Thema Privatinsolvenz zu tun. Die heute 58-jährige heiratete im Jahr 1980, von den Schulden ihres Mannes erfuhr sie erst viele Jahre später. Die Erkenntnis, dass der Mann Schulden in die Ehe mitgebracht hat, hätte sie schockiert, so Vidal. Arbeitslosigkeit und Depression Eigentlich ließ sich der Mann von Vidal keineswegs hängen. Er arbeitete sich dank einer Umschulung vom Handwerker zum Techniker immer weiter nach oben und sicherte sich schließlich eine Festanstellung. Nach zehn Jahren war allerdings Schluss, der Arbeitgeber kündigte, Vidal stand auf der Straße. Aus weiteren Umschulungen oder einer neuen Stelle für den Mann von Helene Vidal wurde nichts, es folgte eine lange Phase der Arbeitslosigkeit. Durch das Ausbleiben von Lohnzahlungen konnte auch der Schuldenberg nicht mehr abgebaut werden, ein Besuch bei der Schuldnerberatung sollte ebenfalls keine Früchte tragen. Es sollte aber noch schlimmer kommen, denn der Ehemann verfiel durch die Aussichtslosigkeit in immer tiefere Depressionen. Schlussendlich beging er sogar Selbstmord. Verschuldung, um den Mann zu retten Grundsätzlich hätte das Helene Vidal nicht in die Schuldenfalle ziehen müssen, da sie das Erbe ihres Mannes ablehnen konnte, doch auch sie selbst hatte bereits Schulden aufgebaut. Wie sie gegenüber der Kreiszeitung berichtet, hatte sie über die Jahre selbst 5.000 Euro Schulden aufgebaut. „Ich muss ja Sachen für den Haushalt finanzieren und hatte kein Geld“, so Vidal. Im Gegensatz zu ihrem Mann traute sie allerdings der Schuldenberatung und entschied sich für eine Privatinsolvenz. Von 2005 bis 2011 begab sich Vidal in die „Wohlverhaltensphase“ und gab jeden Cent, den sie entbehren konnte, an ihre Schuldner. Während all der Jahre arbeitete sie, um ihre Schulden abzubauen. Das hat sie geschafft, mittlerweile lebt Vidal ohne Schulden und ist in Rente. Schulden machen vor niemandem Halt So positiv die Geschichte von Vidal geendet haben mag, so zeigt das Beispiel, dass Schulden für jeden Bürger eine ernstzunehmende Gefahr sind. Viele Menschen geraten ohne eigenes Zutun in Not und müssen sich mit Krediten aushelfen. Die Schuldenspirale zieht sie dann immer weiter runter, wie der Fall von Helene Vidal bestens zeigt. Um mit Schulden zumindest nicht komplett blank dazustehen, bietet das Onlinekonto auch dann Hilfe, wenn andere Banken längst abwinken. Ob Privatinsolvenz oder hohe Verschuldung, auf Onlinekonto.de gibt es ein vollwertiges Girokonto auch ohne Bonitätsnachweis. Dadurch müssen sich Schuldner zumindest keine Gedanken mehr um ihren Schufa-Eintrag machen.

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