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22.04.2015

Immobilienbetrüger steht in Darmstadt vor Gericht

Im Rhein-Main-Gebiet sorgt gerade ein besonders dreister Betrugsfall für Aufsehen. Ein Bauunternehmen soll mehrere Menschen in Bürstadt und den umliegenden Orten getäuscht haben. Auch Mieter und Käufer aus Worms seien betroffen, berichtet die Lampertheimer Zeitung. Dem Mann, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, stehen ein Zivilprozess und ein Strafprozess bevor.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Mittlerweile ist Manfred Hönig in der Privatinsolvenz. Das geht aus Dokumenten hervor, welche der Lampeterheimer Zeitung vorliegen. Ob er versucht hat, diese mit einem Online-Konto ohne Schufa oder einem ähnlichen Produkt abzuwehren, ist nicht dokumentiert. Davon auszugehen ist allerdings nicht, denn bislang scheint sich Hönig nur mit dubiosen Methoden durchgeschlagen zu haben. Wie viele Menschen der treulose Unternehmer betrogen haben soll, ist nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass es mindestens ein Dutzend Geschädigte gibt, denen Hönig noch viele Tausend Euro schuldet. In einigen extremen Fällen geht es in anstehenden Zivilprozessen sogar um Summen im hohen fünfstelligen Bereich. Durch den Betrug mussten mittlerweile auch Betroffene mit einem Online-Konto oder ähnlichen Produkten gegen die Privatinsolvenz ankämpfen. Steuerhinterziehung, Betrug und Urkundenfälschung Ein Strafprozess gegen den Mann, der lieber auf Betrug als auf eine ähnliche Analyse seiner finanziellen Lage gesetzt hat, steht in Kürze vor dem Landgericht Darmstadt an. Die Wirtschaftskammer hat sich für die Analyse der Akten Zeit gelassen und insgesamt mehrere Monate gesichtet, analysiert und ausgewertet. Dabei kamen sicherlich auch Fragen auf, warum sich der Mann nicht anders gegen die drohende Privatinsolvenz gestemmt hat. Während viele Menschen es rechtlich einwandfrei schaffen, sich mit einer Schuldnerberatung und einem Onlinekonto ohne Schufa vor der Privatinsolvenz zu retten, ist Manfred Hönig in diese abgestürzt und hat zugleich auch noch einige Klagen am Hals. Im Strafprozess drohen dem ehemaligen Immobilienmanager nun mehrere Jahre Haft. Als Gönner und Sponsor aufgetreten [caption id="attachment_706" align="alignleft" width="205"]© Jyothi | Dreamstime Stock Photos © Jyothi | Dreamstime Stock Photos[/caption] Einen guten Einblick in das Leben von Manfred Hönig gibt ein Blick in die Vergangenheit. Schon dabei zeigt sich, wie wenig Interesse Hönig daran hatte, seine Schulden mit rechtlich einwandfreien Mitteln wie einem Online-Konto zu bekämpfen. Über Jahre trat er mit seiner Firma Wona Immobilien GmbH, bei der seine Frau als Geschäftsführerin eingetragen war, als Sponsor zweier lokaler Vereine auf. Nicht ganz uneigennützig, denn Hönig übernahm auch Trainer- und Sportdirektorenposten, um die Macht an sich zu reißen. Ob auch die Vereine finanziellen Schaden durch Hönig erlitten haben, ist unklar. Einer von beiden allerdings meldete Insolvenz an und ist mittlerweile unter neuem Namen neugegründet. Fest steht dagegen, dass Hönig viele Bürger von Bürstadt geprellt hat. An den Rand der Privatinsolvenz hat er zudem einen Wormser gebracht. Unfertige Häuser, Drohungen und ausbleibende Nebenkostenzahlungen Wie weitgehend der Fall Hönig ist, zeigt sich bei den wenigen Fällen, die der Lampertheimer Zeitung vorliegen. In Bürstadt hat Hönig vielen Menschen die Nebenkosten für Mietwohnungen im Voraus zahlen lassen. So weit, so gur. Doch wenige Monate später flatterten bei den Mietern Rechnungen über mehrere tausend Euro ein, denn bei Strom- und Gasversorgern ist das Geld nie eingegangen. Damit aber noch nicht genug, denn während sich der Schaden bei diesen Fällen auf „nur“ einige tausend Euro beläuft, wurde ein Wormser, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, um fast 100.000 Euro geprellt. Ob die Geschädigten ihr Geld je wiedersehen werden, ist völlig unklar.

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