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16.01.2016

In Berlin steigt die Zahl der Überschuldeten an

Berlin war schon immer so etwas wie eine Problemstadt, wenn es um Themen wie Schulden ging. Nicht nur der Haushalt der Stadt, sondern insbesondere auch Privathaushalte in Berlin machen Probleme. So liegt die durchschnittliche Schuldnerquote in Berlin bei 13 Prozent und damit drei Prozent über dem Bundesschnitt. Besonders prekär ist die Situation aber in einigen Stadtteilen. Auf ein Online-Konto ohne Schufa zu setzen ist in Berlin für fast jeden achten Bürger definitiv eine sinnvolle Alternative. Zwar ist nicht bekannt, wie viele Berliner eine Schuldnerberatung aufsuchen, die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hat allerdings zumindest erhoben, wie viele der Einwohner als überschuldet einzustufen sind. Das erschreckende Ergebnis: Laut Creditreform sind in Berlin 13 Prozent aller Bürger überschuldet. Der Begriff „Überschuldung“ bedeutet in diesem Fall, dass nicht genügend Einkommen vorhanden ist, um die Schulden noch auszugleichen. Oft folgt auf eine Überschuldung die Privatinsolvenz. Besonders prekär ist die Situation allerdings in einigen bestimmten Stadtteilen von Berlin. In Marzahn etwa liegt die Quote der Überschuldeten bei 15,8 Prozent, in Hellersdorf sogar bei 16,4 Prozent, wie die Berliner Woche in Berufung auf die Daten von Creditreform berichtet.

Schulden wegen wirtschaftlichem Aufschwung?

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Der Autor der Berliner Woche zieht dabei einen interessanten Schluss aus dem erneuten Anstieg der Zahl der Schuldner in Berlin. Er sieht die ansteigenden Schulden verknüpft mit dem wirtschaftlichen Aufschwung. Die Bürger seien sich ihrem Lohn zu sicher und wöllten beim Konsum mit anderen mithalten. Statistisch nachweisen lässt sich dieser Schluss nicht, denn eigentlich sinkt die Zahl der Schuldner in Zeiten niedriger Arbeitslosigkeit und guter wirtschaftlicher Entwicklung – so etwa auch in Gesamtdeutschland, wo die Zahl der Privatinsolvenzen stark rückläufig ist. Sicherlich kommt es vor, dass Bürger sich zu sicher sind und Fehler beim Konsum machen. Dennoch gibt es andere Gründe, die häufiger für Privatinsolvenzen verantwortlich sind.

Schicksalsschläge haben schwerwiegende Folgen

Besonders häufig sind ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung dann notwendig, wenn ein Schicksalsschlag das Leben nachhaltig verändert. Darunter fallen viele verschiedene Gründe, etwa die Arbeitslosigkeit, der Tod eines Freundes oder Verwandten oder die Trennung vom Partner. All diese Gründe können dazu führen, dass man nicht nur psychisch, sondern auch finanziell auf die schiefe Bahn gerät. Bei einer Trennung kann beispielsweise oft die finanzielle Planung ins Wanken geraten. Bei Arbeitslosigkeit bleiben oftmals Kredite auf der Strecke. Gründe wie diese zwingen Verbraucher – sicherlich auch in Berlin – häufig in die Überschuldung. Wer dann nicht mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegensteuert, der steht vor schwerwiegenden Problemen. Oft ist die Privatinsolvenz dann der letzte Ausweg.

Wirtschaftliche Situation von Berlin ist wechselhaft

In Berlin ist die hohe Zahl an überschuldeten Personen zweifelsohne auch darauf zurückzuführen, dass die wirtschaftliche Situation nicht überall gleich gut ist. Während einige Stadtteile wahrhaft boomen, gibt es besonders in den Problemstadtteilen weiterhin Schwierigkeiten. Auch die geringe Bildung von einigen Teilen der Bevölkerung sorgt für schwerwiegende Probleme. Dadurch, dass es in Berlin relativ wenig Industrie gibt, sind es gerade Ungebildete, die sehr häufig auf der Strecke bleiben. Das erklärt auch den hohen Anteil an Schuldnern in Stadtteilen wie Marzahn oder Hellersdorf. Immerhin gibt es Hoffnung: Der Boom von Berlin hält an – davon könnten mittelfristig alle Teile der Bevölkerung profitieren.

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