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03.04.2016

In den Großstädten steigt die Zahl der Privatinsolvenzen

Die Zahl der Privatinsolvenzen geht in Deutschland seit Jahren zurück, so auch 2015. Während sich der Trend durch alle Bundesländer zieht, scheint das in Städten anders zu sein. Es zeigt sich immer mehr: In Großstädten müssen immer mehr Menschen Privatinsolvenz anmelden, während es auf dem Land immer weniger werden. Wie erklärt sich dieser Trend? Immer weniger Privatinsolvenzen in Deutschland? Die vor kurzem vorgestellte Studie von Creditreform zur Zahl der Privatinsolvenzen im Jahr 2015 hätte viel positiver nicht ausfallen können. Erneut ist die Zahl der Überschuldeten stark gefallen und ist entsprechend nicht mehr weit von einem historischen Tiefstand entfernt. Doch bedeutet das, dass Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa obsolet werden? Keineswegs, denn die Zahl der Privatinsolvenzen ist keineswegs überall rückläufig. Besonders in Großstädten steigt die Zahl der Insolvenzverfahren sogar an. Das gilt sogar für reiche Metropolen wie Nürnberg oder Regensburg, wo die Wirtschaft stark und die Arbeitslosigkeit niedrig ist. Eine verrückte Entwicklung aus mehreren Gründen.

Steigende Mietpreise belasten Niedrigverdiener

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Der Trend in den Großstädten lässt sich allen voran dadurch erklären, dass die Lebenserhaltungskosten hier deutlich schneller steigen als auf dem Land. Das liegt allen voran an den steigenden Mietpreisen. In den bayrischen Metropolen sind mittlerweile eigentlich fast alle Geringverdiener auf eine Schuldnerberatung oder ein Online-Konto ohne Schufa angewiesen, wenn sie sich irgendwie über Wasser halten wollen. Die Mieten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen, während die Gehälter im Niedriglohnsektor fast auf demselben Niveau verblieben sind. Die steigenden Mietpreise machen es für viele Menschen, die nicht gut verdienen, dadurch fast unmöglich, weiterhin in der Innenstadt zu wohnen. Wer nicht umziehen will, der muss mit großen finanziellen Problemen rechnen. Nicht einmal ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung können in einer solchen Situation immer helfen.

Mehr Risiko auf Grund von niedrigen Zinsen

Doch die gute wirtschaftliche Situation vieler Bürger und die geringe Arbeitslosigkeit verleitet viele auch dazu, deutlich größere Risiken einzugehen. Banken vergeben heutzutage immer leichter Kredite und verlangen dafür immer weniger Sicherheiten. Verbraucher schlagen gerne zu, denn die Zinsen sind so niedrig wie nie. Sich Wünsche zu erfüllen, ist dadurch einfacher als noch vor vielen Jahren. Doch viele Verbraucher machen keine sinnvolle Risikokalkulation und müssen daher oft am Ende auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, um aus dem Schuldensumpf wieder herauszukommen. Wenn die Situation besonders schlimm ist, müssen Verbraucher teilweise sogar Privatinsolvenz anmelden, weil sie einen Kredit überhaupt nicht mehr bedienen können. Das größte Problem daran ist zweifelsfrei, dass viele Kredite überhaupt nicht notwendig sind.

Schere geht in Großstädten weiter auseinander

Und dann ist da noch eine allgemeine soziale Entwicklung, die einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Zahl der Privatinsolvenzen hat. Die Schere zwischen Armen und Reichen geht in den meisten Großstädten deutlich schneller auseinander als auf dem Land. Das führt dazu, dass zwar das durchschnittliche Vermögen steigt. Gleichzeitig haben aber wenige viel mehr und viele Bürger nur genauso viel oder sogar weniger als zuvor. Entsprechend müssen sich einige Bürger nie wieder Sorgen machen, andere dafür auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen. Eine Gegenentwicklung ist bislang nicht wahrzunehmen – ein ernstes Problem für den sozialen Zusammenhalt in Städten.

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