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11.01.2017

In Stuttgart steigt die Zahl der Überschuldeten

Wenn es um Schulden und die Privatinsolvenz geht, denkt wohl kaum jemand an eine reiche Stadt wie Stuttgart. Allein im Stadtzentrum leben hunderte Millionäre. Doch es geht längst nicht jedem in Stuttgart gut. Die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist im letzten Jahr auf über 60.000 angestiegen. Damit sind über elf Prozent aller Stuttgarter überschuldet. Das Onlinekonto ohne Schufa und ähnlichen Produkte werden genauso wie eine Schuldnerberatung in Stuttgart immer wichtiger. Das liegt daran, dass die Zahl der überschuldeten Haushalte im vergangenen Jahr erneut gestiegen ist. Überschuldet bedeutet in diesem Kontext, dass ein Verbraucher mindestens drei Mal ohne Erfolge abgemahnt wurde oder ein Vollstreckungsbescheid vorliegt. Wenngleich die Überschuldung erneut zugenommen hat, gab es in Stuttgart erneut weniger Privatinsolvenzen – in 2016 waren insgesamt sogar weniger als 900 Verbraucher betroffen. Das bedeutet konkret, dass immer weniger überschuldete Menschen auch wirklich in die Insolvenz müssen. Immerhin das ist eine positive Entwicklung. Doch ansonsten gibt es in Stuttgart doch so einige Probleme, denen es auf den Grund zu gehen gilt.

Geringere Arbeitslosigkeit hat kaum einen Effekt

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Generell sagt man, dass die Zahl der Überschulden allen voran von der Beschäftigung abhängt. In Stuttgart ist dieser Zusammenhang aber kaum vorhanden, denn in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg sind fast alle Bürger in Lohn und Brot. Auch die durchschnittlichen Gehälter sind so hoch, dass ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung als Ultima Ratio eigentlich kein Szenario darstellen sollten. Doch das Gegenteil ist der Fall: Immer mehr Menschen sind auf das Onlinekonto ohne Schufa und ähnliche Produkte angewiesen. Dass dies trotz hoher Beschäftigung und hohen durchschnittlichen Löhnen der Fall ist, hat gleich zwei Gründe: Die hohen Lebenshaltungskosten und das größere Risiko.

Verbraucher gehen größere Risiken ein

In guten wirtschaftlichen Situationen zeigt sich oft, dass Verbraucher ein größeres Risiko eingehen. Wenn die Menschen keine Krise sehen, geben sie meist mehr Geld aus. Auch bei Krediten werden immer größere Risiken eingegangen. Das Eigenkapital wird dabei oft vernachlässigt. Stattdessen werden die Kreditraten so gerechnet, dass man sie für den Moment bezahlen kann. Muss man dann allerdings beispielsweise in die Kurzarbeit oder verliert temporär der Job, ist auf einmal kein Geld mehr da, um die Raten noch zu begleichen. Viele Kreditexperten kritisieren, dass es den meisten Verbrauchern an Sicherheiten fehlt. Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen muss, ist zuvor möglicherweise auch einfach ein zu großes Risiko eingegangen. Generell gilt: Bei Krediten sollte man mindestens 40 Prozent Eigenkapital einbringen und immer einen Puffer einbauen.

Lebenshaltungskosten steigen in Großstädten

Ein weiteres Problem liegt in den steigenden Lebenshaltungskosten. Besonders in Großstädten wird das Leben immer teurer. Das liegt zum einen daran, dass die Kosten für die Miete und die Nebenkosten immer weiter steigen, zum anderen daran, dass auch Lebensmittel in gewissen Regionen deutlich teurer geworden sind. In vielen Großstädten wird die Nahversorgung nämlich nur von teureren Supermarktketten wie Rewe gewährleistet. Das bedeutet höhere Kosten für Lebensmittel. Dazu kommt, dass die Mietpreise in Großstädten wie Stuttgart extrem gestiegen sind. Da auch die Energie in den letzten Jahren immer teurer geworden ist, bleibt vielen Verbrauchern und besonders Familien immer weniger Geld zum Leben. Da wird das Onlinekonto ohne Schufa immer öfter zum letzten Ausweg.

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