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22.10.2015

Inkassoforderungen bringen Bürger in Finanznöte

Wenn man in Finanznot gerät, hat das meistens einen Grund. Immer häufiger sind auch unverhältnismäßige Forderungen von Inkassobüros dafür verantwortlich, dass normale Bürger auf einmal in Schwierigkeiten geraten. Das Problem soll gesetzlich angegangen werden, bislang allerdings konnte keine Novelle wirklich überzeugen. Jeder kennt sie: Forderungen von Inkassobüros. Wer eine Rechnung zu spät bezahlt oder einmal eine Zahlung aus den Augen verliert, der bekommt meistens zuerst eine Mahnung. Übersieht man auch diese, ist schnell das Inkassoschreiben im Briefkasten. Statt 100 Euro soll man da aber auf einmal schon 150 Euro bezahlen. Innerhalb kürzester Zeit wird es dann sogar noch mehr und je länger man die Zahlung herausschiebt, desto höher wird die Forderung. Nicht gerade wenige Menschen haben Inkassounternehmen schon so tief in den Abgrund gebracht, dass ein Onlinekonto ohne Schufa der einzige und letzte Ausweg war. Dass man wegen Inkassounternehmen nicht zur Schuldnerberatung gehen sollen müsste, weiß auch der Gesetzgeber. Bisherige Gesetzesänderungen haben allerdings noch nichts bewirkt.

Falsche Inkassoforderungen von Betrügern

paper workEin Problem sind darüber hinaus aber auch Forderungen von Betrügern, die angeben, ein Inkassounternehmen zu sein. Mit einem professionellen Auftreten versuchen sie, Forderungen einzutreiben, die eigentlich gar nicht existieren. Menschen, die sowieso bereits in Finanznot sind und auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen, werden von solchen Forderungen oft geschockt. In einigen Fällen kommt es dabei durchaus vor, dass Menschen auch zahlen – selbst dann, wenn es finanziell alles andere als rosig aussieht. Viel zu groß ist vielen das Risiko, dass sich die Forderung immer weiter erhöht. Ob die Forderung im ersten Moment überhaupt gerechtfertigt war, interessiert viele da gar nicht mehr. Dabei sollte man genau dann, wenn man eine ominöse Forderung erhält, lieber sofort zur Polizei gehen. So wird man selbst genauso wie andere möglicherweise Betroffene geschützt.

Inkassoforderungen bei ominösen Verträgen

Doch auch nicht jede Inkassoforderung, die einem bekannt vorkommt, sollte man sofort begleichen. Nur aus Angst vor einer Überschuldung, die sich nur noch mit einem Online Konto ohne Schufa geraderücken lässt, sollte man keinesfalls handeln. Vielmehr sollte man überprüfen, ob die Forderung überhaupt gerechtfertigt ist. Vielfach werden Forderungen bei ominösen Fernabsatzverträgen – etwa bei einer rechtlich verbotenen Telefonakquise – erhoben. Diese Forderungen allerdings sind rechtlich alles andere als einwandfrei und in den meisten Fällen sogar nichtig. Die Anbieter bauen allerdings dennoch darauf, dass die Drohung eines Inkassounternehmens ausreicht, um „Schuldner“ dennoch zum Zahlen zu bewegen. Auch hier gilt: Nicht voreilig handeln und lieber einen Anwalt oder eine Verbraucherschutzzentrale einschalten.

Immer den Überblick behalten

Richtige Forderungen, falsche Forderungen und unklare Forderungen – die Möglichkeiten sind bei Inkassoschreiben groß. Wer keine Fehler machen will und dennoch finanziell kein Risiko eingehen will, sollte immer einen Überblick über die eigenen Finanzen behalten. Wer schon Probleme hat, sein Geld zusammenzuhalten, sollte zudem auf Produkte wie ein Online-Konto ohne Schufa mit eingebauter Schuldenbremse und eine Schuldnerberatung setzen. Besonders Letztere kann ebenfalls dabei helfen, herauszufinden, welche Forderungen man besser begleicht und welche nichtig sind. Die Experten kennen meist ähnliche Fälle und wissen daher, wie man am besten vorgeht. So gelingt es auch, die eigenen Finanzen wieder in den Griff zu bekommen und nicht auf Grund von Inkassoforderungen in die Privatinsolvenz abzurutschen.

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